Kiew und die Hilflosigkeit der Ukraine

Maidan

Ja, ich war in Kiew. Damit ging ein Wunsch in Erfüllung, der mich seit Anfang des Jahres ein bisschen wahnsinnig macht. Die Ukraine treibt mich um, weil mich zuerst nämlich Russland umtrieb und das hängt nun einmal miteinander zusammen. Dank des Korrespondenten-Netzwerkes n-ost hatte ich nun also die Chance. Schon im Juli hatten sie mich zu ihrem ersten Kongress in Berlin als externe Beobachterin eingeladen und auch dieses Mal durfte ich dabei sein und am Ende Feedback geben, was mir ein große Ehre war.

Am Freitagvormittag luden sie zu einem Ausflug auf das Anwesen des ehemaligen Präsidenten Janukowitsch, der aufgrund der Unruhen auf dem Maidan und im Land überstürzt hatte flüchten müssen. Davon folgen demnächst noch ein paar beeindruckende Bilder.

Zunächst aber eine Verarbeitung der Debatten, die auf „Stereoscope Ukraine“ geführt wurden und der Probleme, die hier gewälzt wurden bei den Wostkindern. Ich verarbeite immer noch. Sowohl die Konferenz, als auch die Stadt und die Menschen dort, hinterlassen so viele Fragen und so viele Impulse von „man muss doch etwas tun können…!?!“ Es ist noch lange nicht vorbei.

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