Speakerinnen for the Win!

Screenshot 2014-03-06 12.12.35Die Rails Girls Berlin haben eine Datenbank angelegt, in der sich kompetente Frauen vorstellen, die auf Konferenzen als Speakerinnen eingeladen werden können: Speakerinnen.org. Damit wird die Idee, aktiv dazu beizutragen, ein ausgeglicheneres Geschlechterverhältnis auf Panels und bei Diskussionen zu haben, auf eine neue Stufe gehoben.

Seit 2011 gibt es auf Netzfeminismus.org eine Liste mit heute über 100 Speakerinnen. Die Idee kam ursprünglich von Julia Schramm, die ein Piratenpad anlegte, in dem ganz viele tolle kompetente Frauen gesammelt wurden. Der Gedanke: Wer für seine Konferenzen wieder mal nur Männer auf die Bühne setzt, soll dafür keine Ausrede mehr haben! Gerade im Bereich Netzpolitik sah man seinerzeit immer die gleichen Nasen sitzen – männlich natürlich. Und das Blog „50 Prozent“ von Anne Roth dokumentiert, dass die Veränderungen sehr lange brauchen.

Die Liste wurde von mir auf netzfeminismus.org eingepflegt und es meldeten sich schnell und seitdem nun über zwei Jahre hinweg, stets Frauen und Organisator_innen von Konferenzen, die sich vorstellten und suchten. Es wuchs auf über 100 Frauen an. Das Ding war ein Erfolg, das Interesse von Anfang an groß, nur eines war es nicht so ganz: Praktisch und Nutzer_innen-freundlich.

Vor über einem Jahr trommelte daraufhin Anne Roth eine Schar von Frauen zusammen, um die Idee auf eine neue Ebene zu heben. Es fanden sich viele Interessierte – aber irgendwie wurde aus der Schar kein richtiges Projekt. Oder doch?

Ja – doch! denn die Rails Girls, die das Projekt von Anfang an interessant fanden, haben weitergemacht! Und herausgekommen ist die schöne neue tolle Seite, in der man suchen und finden kann. Sie ist schick, sie ist funktional – wobei an manchen Ecken und Enden noch geschleift wird – und sie ist eure Adresse als kompetente Frau, als Organisator_in, als Multiplikator_in!

Die Rails Girls Berlin machen damit den Frauentag zum Tag, an dem Frauen ab jetzt bitte noch mehr Gehör bekommen! Danke ihr Tollen!

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„Sisterhood is Powerful. It kills. Mostly sisters.“

Dieser Satz ist der feministischen Aktivistin Ti-Grace Atkinson zuzuschreiben. Er betrifft die Frauenbewegung der 70er und 80er Jahre. Heute allerdings könnte sich die Geschichte wiederholen.

Das Thema ist in diesem Blog hier schon öfters angesprochen worden: Feministinnen gegen Feministinnen. Ausschlüsse. Das Versagen von Respekt. Das Austragen von Konflikten auf einer persönlichen Ebene – statt auf einer politischen.

Jill Filipovic hat im Guardian letzten Mai eine Auseinandersetzung mit dem Thema verfasst:

„Trashing each other and exclusion have been hallmarks since the movement began, and each generation of feminist activists seems to suffer the same in-fighting.“

und die aktuelle Ausgabe des Magazins „The Nation“ hat den internen Kampf im Feminismus als Titelthema. In einem fünf Seiten langem Text analysiert die Autorin, wie derzeit eine Gruppe von Menschen und dem Argument der Intersektionalität versucht, andere zum Schweigen zu bringen und/oder in eine Ecke zu stellen: weiß, rassistisch, privilegiert, cis-hetero oder sonst etwas. Jedenfalls: Schlechte Menschen. Diese Aktionen nennen sich „Trashing“.

„Though Mukhopadhyay continues to believe in the empowering potential of online feminism, she sees that much of it is becoming dysfunctional, even unhealthy. “Everyone is so scared to speak right now,” she says.“

Im aktuellen Lila Podcast haben Susanne und ich versucht, das schwierige Thema aufzugreifen. Unser Eindruck: Wir müssen darüber reden, wir müssen Wege suchen, die da raus führen. Denn sonst „überleben“ im Feminismus immer nur die ganz hartgesottenen Haudegen. Alle anderen werden im feminist burnout demoralisiert.

Darüber hinaus sprechen wir über sexistische Werbung, über den Steuerfall Alice Schwarzer, über Chick Lit, die feministischer werden sollte, über Vorbilder wie die Philosophin Agnes Heller und vieles mehr. Also hört doch mal rein. Und gerne: Diskutiert mit. Aber bitte dort.

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Die Featurette ist beta – immerhin

dieser Tweet bringt es auf den Punkt. Wir werden die Farben noch einmal gründlich überdenken. Wir werden noch ein bisschen an den Widgets schrauben. Wir werden weitere Bloggerinnen hinzufügen und außerdem werden wir noch viel viel viel mehr LeserInnen anlocken.

Bis dahin könnt ihr das Projekt weiterhin unterstützen. Einfach mal da unten rumklicken und Gutes tun. Dankeschön :)

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Ach wisster was…?!

Eigentlich sollte ich das hier sicherlich nicht tun: nachts kurz nach elf wieder aus dem Bett aufstehen, in die Tasten hauen, weil ich wegen eines kleines Bauchgrummel-Ärgerns nicht schlafen kann. Es geht nicht nur a) gegen die Intention, mit diesem ganzen Social-Media-Schnell-Schnell-Dings mal Pause zu machen, sondern es wird b) auch sicherlich in dem Sinn in die Hose gehen, als dass ich in meiner kleinen inneren Unruhe unbedacht rumranten werde und hier und da Leuten auf die Füße treten… Aber ehrlich: ich werde eure Tweets eh nicht lesen. ;p

Kurze Erläuterung regarding Netzfeminismus heißt ein Blogbeitrag von der von mir sehr geschätzten ihdl, der – so scheints – in einer ähnlichen Stimmung entstanden sein muss, wie der hier.
Da steht (gleich zu Beginn, ist wohl ein zitierter Tweet), es wäre „ein Label geclaimt“ worden.
Naja. Also.

Im Moment hat das Blog, weil ich es eigentlich lieber selbst hosten will, und deswegen zu einem neuen Registrar transferiert habe, die Adresse netzfeminismus.wordpress.org – das „Just Another WordPress Blog“ steckt in solchen Adressen ja quasi vorinstalliert drin. Und wirklich wahr: ich überlege gerade, das auch einfach so zu lassen. Ein bisschen aus Trotz. Ein bisschen, weil ich solche Diskussionen müßig finde.

Es geht also darum, dass man sich an Netzfeminismus.org stört. (Kenn ich irgendwo her – ach ja: Digitale Gesellschaft.de ^^) – und darum, dass die dort bislang betriebenen Aktivitäten – wie war die schöne Formulierung? – „dass es Netzfeminismus.org um das Eindringen in den Mainstream/Malestream geht“. -.-

„Jetzt grenzen sich die ersten ab, wollen mit diesem Label nie was zu tun gehabt haben und rufen „Nein, das ist nicht der (Netz-)Feminismus!““ heißt es dann weiter. Ich meine: Worüber reden wir eigentlich?

Um ein wenig zu veranschaulichen, worüber wir eigentlich reden, um worum es – zumindest mir! – in diesem ganzen Konstrukt (!) geht, hier ein Link zu meinem Wiki, in dem ich bereits im Dezember einige Dinge einfach mal aufgeschrieben habe, um von dort aus a) weiterzudiskutieren (! – ja, es dient einfach als Diskussionsgrundlage und soll bei weitem nicht der Weisheit letzter Schluss sein) und zu denken und b) um auch nicht ganz aus den Augen zu verlieren, was alles möglich wäre etc… Ich mach das jetzt einfach mal transparent, weil ich auch ehrlich gesagt nicht mehr die Kraft dazu habe, dieses Projekt auf dem bisherigen Level weiter zu machen – weil ich mir aber wünsche, dass es weitergeht. Das habe ich Anne, Tessa und Julia, die bislang zusammen mit mir Zugang zum Blog haben und auch an der Speakerinnen-Liste mitgewirkt haben (und Anne als Initiatorin des netzfeministischen Biers und des Cyber-Feminismus & Girls on Web-Panels eine sehr wichtige Rolle bei der Initiation) auch gesagt und ich bin bis mindestens Oktober was all das organisatorische und visionäre Arbeiten angeht offline – ich administriere jetzt nur noch.

Es gibt daneben eine mittlerweile recht lange AnfragerInnen-Liste für die Mailingliste. Es wird in meinen Augen auch wirklich Zeit, diese Liste einfach mal zu beginnen – und die ganzen problematischen Punkte mal gemeinsam zu diskutieren – vor allem aber nach vorne zu schauen und zu gucken: Hey! Was machen wir nun mit all dieser tollen Dynamik? Mal konstruktiv sein und Ideen voran bringen. Das fände ich eigentlich ganz schön klasse. Aber irgendwie gibt es so viele komische und ungereimte Gründe, dass sich a) nichts tut und jetzt auch noch b) solche Texte geschrieben werden. Irgendwie fass ich mir da an den Kopf – liegt das an diesem Feminismus-Ding, dass das so mega-hammer-kompliziert ist?

Das frag ich euch. Sagt doch mal? Motzen und lamentieren trägt ja immerhin dazu bei, dass die Leute sich mal aufregen, sich hinsetzen und Impulse verspüren…
Wohin soll’s gehen? Wer macht mit? netzfeminismus.wordpress.com – oder netzfeminismus.org? Mailingliste, Chat, Wiki gefälligst? Wie gestaltet man mit möglichst wenig Fettnäpfchen-Potential eine Speakerinnen-Liste (ein erster Wurf ist Online-Go-fähig – aber es gibt weiterhin Bauchschmerzen wegen des eigenen Saftes, in dem wir das schmoren….)? Fragen über Fragen.

Ich gebe an euch.

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Dicker Engel: Mit PiratInnen über Feminismus reden

Es war kein einfaches Gespräch. Es war eine Herausforderung. Zweieinhalb Stunden habe ich mich im Dicken Engel, einem Internet-Diskussionsformat der Piraten NRW, der Kritik am Feminismus gestellt – wie PiratInnen sie üben. Dabei ging es mal wieder viel um Sozialisation, Stereotype, die Quote, die Idee von Post-Gender, ein bisschen um Zeitbudget und Neurobiologie – sowie meine Erfahrungen als „Quotenfrau“ bei der Grünen Jugend.

Der mh hat das Gespräch dankenswerter Weise aufgenommen und in seinem Blog veröffentlicht. Viel Spaß dabei.

Und bitte auch die von ihm moderierte Diskussion zwischen Fabio Reinhard und Matthias Schrade anhören. Aus (aktuellen) Gründen!

Vielen Dank an Kyra für die freundliche Einladung und für die angenehme Moderation (auch an Gormulus).

Mumble ist nun bei mir installiert und vielleicht sieht man sich einmal wieder, im Dicken Engel. Cooles Format – Chapeau!

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Zu den Vorwürfen von Julia Seeliger

Das wirkt jetzt vielleicht ein bisschen strange, dass ich diese Dinge nicht direkt mit Julia persönlich kläre, sondern gleich öffentlich. Ursprünglich war dies nicht mein Ansinnen. Ich hätte mich gerne mit Julia auf ein abendliches Bier getroffen und geredet. Aber das war nicht möglich. Seitdem verweigere ich eigentlich die direkte Kommunikation mit ihr. Ich könnte sie auch ignorieren, wenn sie nicht permanent öffentlich ihren persönlichen Zwist mit mir führen wollen würde. Es stehen mir gerade zu viele Dinge unkommentiert im Raum. Damit fühle ich mich unwohl. Deswegen eine Klarstellung. Wer keinen Bock auf „ein dummer Kindergartenstreit zwischen zwei belanglosen Bloggerinnen“ hat, der soll hier einfach zu lesen aufhören und bitte auch nicht kommentieren.

Alice Schwarzer

Julias Streit mit mir begann, als ich im März „bei Alice Schwarzer“ war. Als sie nur davon hörte und nichts weiter darüber wusste, außer DASS ich dort war, ging es los. Das dürfe man keinesfalls tun! Das stärke die Seite Schwarzers. Ihren Blogbeitrag dazu schrieb sie, bevor sie das Gespräch auch nur gelesen hatte. Die Kritik begann also weit vor der Auseinandersetzung mit der Sache an sich.
Nun wirft sie mir vor, dass ich Alice Schwarzer kritiklos toll fände. Einerseits habe ich bereits vor Jahren einen ausführlichen Begründungsbrief an die EMMA und an Alice geschrieben, warum ich mein Abo kündigte. Auch komme also aus einer durchaus kritischen Richtung, die sich auch mit dem Streit um das Buch „Wir Alphamädchen“ zuerst noch verschärft hatte.
Andererseits: ja, im persönlichen Gespräch und sie kennen lernend stellte ich fest: Alice Schwarzer ist ne coole Sau. Einfach als Mensch. Interessant, lustig, gebildet, mit dem Herzen dabei. Außerdem war es ein erstes Kennenlerntreffen. Es diente nicht dazu, alle Kritik und möglichen Spaltungspunkte auf den Tisch zu knallen, sondern entgegen dem medialen Spaltungsdiskurs offen zu schauen, wer wir eigentlich sind. Meine Haltung in Bezug auf Alice würde ich somit als „offen, aber wachsam“ beschreiben.

Somit war das Gespräch für die eine Seite gefühlt kritiklos. Für andere, nämlich die EMMA-LeserInnen, im Durchschnitt 35 Jahre alt, war es ein wichtiger Schritt, in einen Diskurs zu kommen und zu schauen, was es auch an jungen feministischen Aktivitäten gibt. Es war ein Anfang. Wo es hinführt steht noch komplett offen. Und ich wehre mich einfach dagegen, mich festlegen zu sollen, Alice abzulehnen. Dazu weiß ich bislang zu wenig. Ich habe viel von ihr gelesen und verstehe sie oft ganz anders, als sie üblicherweise in den Medien rezipiert wird. Und ich behalte mir das Recht vor, eigenständig abzuklopfen, welche Wahrnehmung „richtiger“ ist. Meine Meinung steht da noch nicht fest. Aber z.B. habe ich im Gegensatz zu den meisten anderen ihre Kachelmann-Berichte nicht aus Sekundärquellen rezipiert, sondern selbst gelesen. Daher weiß ich, dass Artikel in spiegel, zeit und co, die von der Vorverurteilung Kachelmanns durch Schwarzer sprachen, eine Lüge sind. Primärquellen sind aber nicht jedermenschs Sache, wie ich allzu oft feststelle. Lieber legt man eine altbekannte Meinung, ein altbekanntes Schema auf und hängt sich faul an die Welle der Empörung dran. Dann ist der Beifall auch sicherer. Und mit dem Strom schwimmt es sich auch leichter. Wer war nochmal kritiklos?

Offene Fragen zwischen Schwarzer und mir bleiben: die Sache mit der BILD-Werbung (nicht die Kolumne! da gab es bereits ne Erklärung, die ich akzeptieren kann, die aber off the record stattfand und ich respektiere das, und gebe das nicht weiter). Ob ich ihr Buch „die große Verschleierung richtig interpretiere (sprich: es geht nicht darum, islamfeindlich zu sein, sondern um Wachsamkeit… siehe auch mein Text „Respekt ist eine Zweibahnstraße„). Und das mit der Pornografie ist zwar geklärt, aber wie Schwarzer zu BDSM und Co. steht, weiß ich auch nicht, das wäre mal noch interessant.

Also: natürlich konnte längst nicht alles geklärt werden. Aber das war auch nicht der Sinn des Gesprächs. Ich behaupte, EMMA und mich – und viele andere – verbindet mehr, als uns trennt. Das Gegenteil müsste erst bewiesen werden, und nicht umgekehrt.Das heißt aber auch, dass ich offen dafür bleibe, dass man mir das Gegenteil beweist. Ich bin ja weder der einen, noch der anderen Seite verpflichtet, sondern allein mir.

Stereotype

Der zweite Zwist-Faktor sind die von mir immer wieder diskutierten Stereotype. Ich habe den Eindruck, dass Julia denkt, ich würde Frauen und Männer als Gruppen denken. So Pinker-Style. Frauen können nicht gut einparken. Männer nicht zuhören. Oder so. Ich hasse die Pinker. Sie greift vorhandene Phänomene auf – statistische „Wahrheiten“ – und onthologisiert sie. Statistische „Wahrheiten“ greife ich auch auf, wenn ich sage „Männer nutzen Technik, Computer und Internet anders, als Frauen“ – nämlich nach dem Motto „fix it and master it“. Frauen hingegen benutzen sie als „tool“, um Dinge zu erledigen. So wurde es einmal in einer repräsentativen US-Studie ausgedrückt. In meinem kurzen Vorstellungsvortrag von Netzfeminismus beim netzpolitischen Abend der Digiges greife ich das auf und versuche es mit der Analogie „Männer frickeln gern mit Linux, Frauen benutzen das praktische iPad“ überspitzt zu bebildern. Mir geht es aber nicht um eine Affirmation dieser Rollenstereotype. Ich nenne sie, weil es sie gibt, weil sie ein bestehendes Phänomen sind – das ich aufbrechen will. Denn diese stereotyp unterschiedliche Herangehensweise an Technik hat folgen. Z.B. dass Nerdetten im einstelligen Prozentbereich rangieren. Dass Frauen im Internet weniger sichtbar sind etc… das kann alles lang und breit anderswo nachgelesen werden, dazu habe ich bereits viel geschrieben.

Julia wirft mir nun vor, ich würde solche Klischees affirmieren. Warum kann ich nicht nachvollziehen. Wie soll man etwas ändern, wenn man es nicht benennen darf? Das verstehe ich nicht.

Mit Lotterleben möchte ich gerne auf dem 28C3 einen Workshop anbieten, der die gesellschaftspolitische und die technische Dimension von Netzfeminismus zusammenbringt. Ich will Nerdetten und Feministinnen zusammen denken. Nach dem Vorbild der mir von Anne Roth näher gebrachten Genderchangers Stereotype aufbrechen. Deswegen thematisieren andere und ich auch immer wieder frauenlose Podien, die Gender-Gap in der Wikipedia, die Blogosphäre der Alphamännchen (sorry guys, ich mein das nicht als Vorwurf, sondern als Hinweis auf eine Unbalance – auf eine To-Do-Liste) etc etc…

Sex

Zum Schluss diese ganze Sex-Diskussion… Da poste ich auf netzfeminismus.org das Video zum re:publica-Vortrag von Jaclyn Friedman, der den Titel „How online feminist Activism is like the clitoris“ trägt und bekomme ernsthaft von Julia Tweets, ich wöllte damit wieder den Streit zwischen klitoralem und vaginalem Orgasmus aufmachen. Hallo? Sie hat sich das Video offensichtlich nichtmal angesehen, wenn sie so reagiert. Dann wüsste sie, dass es nicht um Sex geht, sondern nur eine Metapher benutzt wird.

Und zum Schluss eine Frage an euch – ganz offen und ehrlich: habt ihr den Eindruck, ich und die Frauen hinter Netzfeminismus und bei Frau Lila machen einen Feminismus gegen und ohne Männer?

wirklich?

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Netzfeminismus in Links seit 2009

Seit meiner ersten re:publica im Jahr 2009 beobachte ich, wie sich verschiedene Leute mit dem Thema feministische Netzkultur und Netzfeminismus beschäftigen.
Weil es dazu immer wieder Fragen gibt (Was ist das? Wozu gibt es das? Wer macht das? usw…) habe ich eine lose und unvollständige, aber hoffentlich einen kleinen Überblick gebende Linkliste zusammengestellt, die ein wenig die Zeit zwischen rp09 und dem netzfeministischen Biertrinken zusammenfassen soll.

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