Feminismus und der Abgrund der Freiheit

Hannah Arendt und das „wer“ in der Welt

Es ist die amerikanische Professorin für Gender Studies an der University of Chicago, Linda Zerilli, die als eine der ersten und eine der Wenigen die politische Theorie Hannah Arendts für den Feminismus nutzbar gemacht hat. Sie argumentiert ihr ihrem Werk „Feminismus und der Abgrund der Freiheit“, dass sich der Feminismus umorientieren müsse: Weg von einer Fokussierung auf die Subjektfrage, die unweigerlich mit einem Hyperfokus auf dem „Defizit“ der Kategorie „Frau“ im Raster der binären Geschlechterordnung einherginge. Hin zu einer Orientierung an der Welt, die bei Arendt immer ein politischer Ort ist – ein Ort der Freiheit, des Neuanfangens und des Urteilens.[1] „Feminismus und der Abgrund der Freiheit“ weiterlesen

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