Die Ukraine als Spielball im Machtkampf der Imperien

… oder auch Möchtegern-Imperien.

Die Geschichte um die Ukraine ist spannend wie auch verwirrend. Sie ist eine weitere Episode in der Geschichte der Revolutionen im ehemaligen Sovjetunions-Raum. Von den Demonstrationen in Kiew berichten derzeit alle deutschen Medien. Beinahe täglich gibt es neue Geschehnisse. Deswegen habe ich mich für meinen aktuellen Wostkinder-Beitrag auch damit auseinandergesetzt.

Im Netz würde man sagen, was die Ukraine anbelangt bin ich ein „N00b“ – eine nicht gerade belesene Unwissende, Anfängerin. Aber: Ich habe ein Gespür für die Schaffung von Narrativen. Für Inszenierungen und die Macht der Bilder. Für das Politische in der Information. Deswegen habe ich diesen Text so geschrieben, wie er nun nachzulesen ist: Auf der Basis einiger Lektüre verschiedener Stiftungen, Hintergründe über das umstrittene Assoziations-Abkommen und Medienberichte. All das ist im Text verlinkt.

Dabei tauchte immer eine Konstante auf: „Demokratiebringen“ soll für die Ukraine vor allem bedeuten, den westlichen Kapitalismus zu adaptieren. Es werden Gesetze und Regelungen übergestülpt, ganz nach dem klassischen Motto One Size fits all. Das soll vor allem Wachstum fördern. Aber bringt das wirklich Demokratie? Dazu kommt die ständige Übertreibung des Feindbildes Russland.

In der Debatte unter dem Text darf gerne mitgemischt werden.

Bildquelle: Roggenfeld. Von Ivan Shishkin. Via Wikipedia.org

Flattr this!