Darum sind wir so … arrogant

Oder: Kaddinsky als Vergleichende Verhaltensforscherin ;)

Arroganz ist das uns kühl entgegenschlagende Überlegenheitsgehabe anderer Menschen. Welchen Zweck erfüllt sie?


(Foto: Sergio Montijano via Flickr)

Arroganz ist wie der Säureschutzmantel der Haut. Sie wird aufgetragen um eventuelle Angriffe von vornherein zu vereiteln. Wie Salzsäure verätzt sie jede Kritik im Nu, fährt sie dir übers Maul und klatscht dir eine gehörige Portion Verachtung ins Bewusstsein.

Was nützt es?
Arroganz spielt in der Natur eine wichtige arterhaltende Rolle. Sie ist eine abgemilderte oder vorgeschaltete Form der offenen innerartlichen (oder auch zwischenartlichen – wenn man sich das Verhalten des Menschen gegenüber der anderen Tiere anschaut) Aggression. Um ihre Funktion zu verstehen, ist es sinnvoll, sie mit den sogenannten Kommentkämpfen, die uns von vielen Tierarten bekannt sind, zu analogisieren. Kommentkämpfe sind Kämpfe nach bestimmten Regeln, die um Nahrung oder Weibchen/Männchen ausgetragen werden. Die Regeln sind vermutlich genetisch „einprogrammiert“ und dienen der Arterhaltung, denn bei diesen Kämpfen wird nicht getötet. Denken wir zum Beispiel an zwei Hirsche, die sich mit den Geweihen ineinander verhaken und gegenseitig nach vorne schieben. Oder an den Pfau, hier genügt die bloße Demonstration des Rades und wer das größere hat, „gewinnt“. Nicht selten entscheidet, wer am lautesten Brüllen kann, oder wer größer wirkt. Was zählt ist einzig der Eindruck, der hinterlassen wird. Dahinter steckt meistens nicht mehr, als eine rein körperliche „Überlegenheit“.

Die Arroganz ist gleichermaßen mit einem „Mächtigwirken“ assoziiert, wie das Gebrüll, die Geweihe und das Rad des Pfauen. Wer sich von vornherein selber zum Überlegenen erklärt, hat keine schlechten Chancen, den Gegner/die Gegnerin allein mit seinem Gehabe auszustechen und somit eine ernsthaftere Auseinandersetzung zu vermeiden, bzw. ohne deren Stattfinden zu „gewinnen“.

Die Moral von der Geschicht
Zweifelsohne dürfte die „Ur-Arroganz“ unseren steinzeitlichen Vorfahren einen enormen evolutiven Vorteil im Kampf und Nahrung und im Streit um einen Fortpflanzungserfolg geholfen haben! Allein die Energie-Einsparung, die durch das Vermeiden der „richtig harten“ Kämpfe erreicht werden kann! Arroganz hat also eine durchaus positive Funktion und kann als legitimes Mittel für die einfache und schnelle Lösung eines Streites angesehen werden. Wer jedoch die Arroganz zur Lebensmaxime erhebt läuft Gefahr, Freund und Feind nicht mehr auseinanderhalten zu können und irgendwann alleine dazustehen. Wer die Arroganz als Mittel zum „Gewinnen“ anwendet sollte zudem immer die gespielte von der echten Überlegenheit zu unterscheiden wissen, sonst kann es schnell peinlich werden!

Fußnote
[die Evolution hat Tiere auch schon in Sackgassen geführt: So wurden die Geweihe einer Elch-Art in Skandinavien von Generation zu Generation immer größer und größer. Als aber die Eiszeit vorbei war und Bäume zu wachsen begannen, blieben die Elche mit ihren „Supergeweihen“ plötzlich immer häufiger an den Stämmen hängen und verhungerten]

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„Los schon! Worauf wartest du noch?“

Noch nie habe ich meine Hormone eine so deutliche, so eindringliche, ungeduldig drängende Sprache sprechen hören, wie in diesem Frühling.


(Dieses unglaubliche Foto stammt aus dem Flickr-Fotostream von Thomas Hawk)

Mit 22 Jahren ist man genau im richtigen Alter, um mit dem Kinderkriegen loszulegen. Das dachten sich wohl auch andere – nur, dass sie ihr eigenes Alter für geeignet hielten. Läuft man die Tage durch die Straßen dieser Stadt, laufen sie einem zu Hauf übern Weg: junge Familien. Sie sehen so aus, wie ich es mir für meine Familie auch wünsche wenn ich geworfen haben werde, wenn es da ist: so sympathisch „normal“, eine Mischung aus links-alternativ und bodenständig, aus konservativ und revolutionär, aus Grenzen setzen und Freiraum lassen, zwischen Ökokommune und BWL-Studium. Ihre Kleinen schmiegen sich an ihre Bäuche oder hängen sicher verpackt, durch ein Stahlgestell gestützt, auf ihrem Rücken. Genauso, wie ich es auch transportieren würde: ganz nah bei mir, wo es mich spüren kann, meinen Herzschlag hören kann, wo es was sieht von der Welt und bloß nicht in so einem schrecklichen Ungetüm von Kinderwagen! Wenn ich sie so sehe, wird mir warm ums Herz, eine wohlige Welle steigt in meinem Körper auf, ich atme intensiv durch und kann den Blick einfach nicht von ihnen abwenden. Noch nie habe ich die Hormone in meinem Körper eine so deutliche, so eindringliche, ungeduldig drängende Sprache sprechen hören, wie in diesem Frühling. „Los schon,“ sagen sie. „Worauf wartest du denn noch?!? Willst du wohl endlich loslegen, sonst versauerst du noch!“

Ich ertappe mich dabei, wie ich immer langsamer werde, wenn ich an einem gutbesuchten Spielplatz vorbeikomme. In meinem Stadtteil leben hauptsächlich junge Menschen und es sind auch größtenteils junge Mütter und Väter, die auf den hiesigen Spielplätzen ihrem Nachwuchs beim Buddeln im Sand, Schaukeln und Rumjachtern mit anderen Stöpseln zusehen. Die Eltern dieser Stöpsel sind kaum älter als ich. So schleiche ich an den Schaukeln, Schokomäulern, dreckigen Kinderpopos, sandschaufelnden Knirpsen und ihren beneidenswerten Erzeugern vorbei und male mir eine schöne Geschichte nach der anderen aus. Wie wird das wohl sein, wenn ich Mutter bin? Bestimmt großartig! „„Los schon! Worauf wartest du noch?““ weiterlesen

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Hysterie|Stoff

„Keine Macht den Drogen!“ heißt die Parole, die wir alle verinnerlicht haben. Wir begegnen dem Stoff und den Konsumenten mit hilfloser Hysterie.


(Foto: by ThomasThomas via Flickr)

Der Anlass für einen weiteren Drogentext:

Das „Nature“-Magazin berichtet, dass einer Studie zufolge THC in Mäuse-Blut die Krankheit Arteriosklerose verhindert hat, indem es eine bestimmte Überreaktion des Immunsystems stoppt und damit eine „Verstopfung“ der Arterien vermieden wird. [Quelle: Nature-Magazin ]

Und das ist nur eine von vielen positiven Wirkungen!

Gerade bei Cannabis ist das Potential, das die Droge für die Medizin hätte, eines der ältesten Argumente für die Legalisierung – und sei es nur als Arzeimittel. Seit Jahrtausenden nutzen Mediziner auf der ganzen Welt positive Eigenschaften des THC, das folgendes Wirkunsspektrum aufweist:
Antibakteriell, antiemetisch (brechreizhemmend), antiepileptisch, antiviral, appetitanregend, bronchienerweiternd, entkrampfend, entzündungshemmend, fiebersenkend, gerinnungshemmend, juckreizhemmend, schmerzstillend und temperatursteigernd. „Hysterie|Stoff“ weiterlesen

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Entschlüsselte Weiblichkeit

Das ist erstaunlich, sensationell – ja, ein Meilenstein in der Geschlechterforschung! ForscherInnen haben 99,3% des X-Chromoms entschlüsselt.


Sie tanzen das XY (Foto: Loty via Flickr)

In politischen Diskussionen mit Männern, in denen es um die Rolle der Frau und die Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein ging, wagte ich mich bisher auf (eigentlich) unerforschtes Terrain und neigte dazu, Behauptungen aufzustellen, die nicht bewiesen waren. Aus Überzeugung versteht sich! Denn wenn mir einer kam mit „das ist biologisch so vorgesehen, dass Frauen sich um die Kinder kümmern und am Herd stehen“, dann rastete ich eben mal schnell aus. Dazu stehe ich!
Dieser Spezies Mann gegenüber ließ ich dann gerne die Biologin raushängen (ohne zu erwähnen, dass ich erst im zweiten Semester war und Genetik noch gar nicht hatte). Ich erklärte dann besserwisserisch, dass ja das zweite X-Chromosom, dass wir Frauen „mehr“ haben ausgeschaltet sei, wir also effektiv nicht irgendwelche Gene „mehr“ haben oder sonst etwas. Ich war und bin davon überzeugt: Frauen und Männer sind unterschiedlich, weil sie dazu erzogen werden, sich anders zu verhalten. Einen tatsächlichen biologischen Unterschied, die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale mal ausgenommen, habe ich immer wehement abgestritten. Ich stehe nach wie vor zu dieser Überzeugung, mein Verhalten ist mir allerdings mittlerweile etwas peinlich.

Nun hat das spekulieren bald ein Ende!

In der aktuellen „Nature“ lese ich dann erstaunliches, sensationelles – ja, ich lese von einem Meilenstein in der Geschlechterforschung! ForscherInnen haben nun 99,3% der euchromatischen Sequenz des X-Chromoms bestimmt. Von ihm werden 1098 Gene exprimiert, davon sei ein großer Teil schon identifiziert worden. Die vermeintlich hohe Zahl täuscht allerdings, denn das sind gerade mal 4% der menschlichen Gene insgesamt.

Männlein und Weiblein sind biologisch verschieden! „Entschlüsselte Weiblichkeit“ weiterlesen

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Kadda in Schlaraffien

Die Straßen sind mit Stullen gepflastert. An den Bäumen wachsen Äpfel, Kirschen, Orangen, Pfirsiche und viele tausend andere Früchte – ganzjährig!


(Foto: Tracy Ducasse, via Flickr)

Ich bin heute eingeladen. Die Absenderadresse ist eine Freundin in Schlaraffien – mein Lieblingsort!
Meine Freundin, Melone mit Namen, wohnt dort schon seit Jahren. Sie hat einen Traum verwiklicht.

Schlaraffien ist ein Ort voll mit Essen. Die Straßen sind mit Stullen gepflastert. An den Bäumen wachsen Äpfel, Kirschen, Orangen, Pfirsiche und viele tausend andere köstliche Früchte – ganzjährig! Wenn es regnet, fallen dicke Tropfen Fruchtsaft auf die Erde Schlaraffiens. Je nach Tageszeit mal Mango, mal Orange, Maracuja, Aprikose usw…. Da muss man nur seinen Becher hinhalten und schon wird der Durst mit einem frischen Tröpfchen gelöscht.

Schokolade gibt es dort auch, aber nicht so viel, denn darauf hat nur selten jemand wirklich Hunger. Überhaupt ernähren sich die SchlaraffianerInnen extrem gesund! Das mag angesichts des Überangebots sehr seltsam erscheinen, liegt aber dennoch genau darin begründet! In Schlaraffien werden die Speisen nicht erst verpackt, sie liegen, stehen und hängen ja überall herum. Oder fallen vom Himmel. Das Auge der dort lebenden Menschen sieht also nur die pure Frucht, das braun der Schokolade oder das bunt der Gemüsesuppe im Gemüsesuppenbrunnen. Und sie riechen ihr Essen. Ganz Schlaraffien ist von einem unglaublichen Duft erfüllt – einem Duft von frischen Speisen, Pheromonen und Jasminblüten.

Wenn ich meine Freundin in Schlaraffien besuche und wir mit ihren Freunden Kiwi, Anna_nas, Papaya und Zwetsch G. spazieren gehen, dann esse ich immer genau das, worauf ich wirklich gerade Lust habe. Nach kürzester Zeit erkenne ich die Bedürfnisse meines Körpers und mir mangelt es bald an nichts mehr. Weder an Eisen, an Magnesium, Vitamin B, A oder E, noch an Eiweißen oder bestimmten Aminosäuren! Eine Woche in Schlaraffien ist wie eine Kur, eine Reise zu sich selbst, zu den wahren Bedürfnissen des Körpers. „Kadda in Schlaraffien“ weiterlesen

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Nicht so antiseptisch!

„Tötet den Geruch! Tötet die Bakterien!“, sagt die Fernsehwerbung. Das ist nicht lieb. Und schlau schon gar nicht.


Escherichia coli, gefunden über wikimedia commons, Quelle: NIAID

Neulich im Fernsehen: „Fakt ist: Gerüche entstehen durch Bakterien“ und müssen deswegen bekämpft werden. Zudem sollten wir an nicht an Bref-Powerreiniger sparen, der mit einer ordentlichen Portion Chlor auch der letzten Mikrobe das Leben raubt und mit Sagrotan vor jedem Klogang unsere Klobrille reinigen (das gibt es nämlich als fertig in der Lösung getränkte Tücher oder auch als Spray). Wenn unsere Schuhe von unseren kleinen Stinkmorcheln miefen, weil wir nur ein Paar haben und die Fußbekleidung deswegen nicht täglich wechseln können, dann greifen wir zum Hygiene-Spray und morden Hunderte dieser bösen Mikroben im Nu.
Jetzt, hier und heute, ist der Mensch dabei, den Bakterien den Platz auf diesem Planeten streitig zu machen. Wie heißt es in der Werbung, wo ein jammerndes Bakterium klagt: “früher waren wir noch Millionen, doch jetzt, wo es diesen Reiniger gibt, leben wir verbannt“ oder so ähnlich. Die Reinigungs- und Desinfektionsmittel-Industrie ist auf dem Vormarsch. Mit ihren Kampagnen wollen sie uns zu einer Antiseptischen Gesellschaft machen: Jeder natürliche Geruch, jede kleinste Mikrobe, jedes Staubkorn und überflüssige Härchen an unserem Körper wird zum persönlichen Feind, der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung erklärt! Kampf den Mikroben! Her mit Chlorreinigern und Sagrotan! „Nicht so antiseptisch!“ weiterlesen

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Herz|Attacke

Da sitzt du, dein Körper krümmt sich. Du spürst einen Schmerz in der Brust. Dir fällt es schwer, diese körperlichen Reaktionen einzuordnen.


Foto: von bored-now, über Flickr

Eigentlich wusste ich es schon immer, instinktiv sozusagen.
„Ein gebrochenes Herz“ zu haben, diese kleine und vielbenutzte, fast schon abgenutzte, Redewendung, könnte näher an der Realität sein, als wir alle dachten.
Wer kennt das nicht: Oft reicht nur ein Satz, ein kurzer Moment, eine Sekunde in der alles zusammen zu brechen droht. Wenn die Emotionen wie eine Welle über einen Macht gewinnen. Wenn wir aus innerem Schmerz heraus nur noch schreien wollen. Der Mensch in seinen schwächsten Momenten – psychisch, seelisch und wie nun von Forschern endgültig bewiesen wurde, auch körperlich – am Ende.

Da sitzt du, dein Körper krümmt sich. Du spürst einen Schmerz in der Brust. Aus lauter Verzweiflung fällt es dir schwer, diese körperlichen Reaktionen einzuordnen, das Gehirn wird mit all den einströmenden Informationen nur noch schwer fertig. Du hast das Gefühl, als würde dein Herz kurz aussetzen – und das stimmt.

Die Hormonwelle

Die innere Welle, die wir in solchen Momenten durch unseren Körper strömen spüren, wie die Verzweiflung anscheinend in jede noch so kleine Arterie zu dringen scheint, existiert wirklich. Emotionaler Stress führt in unserem Körper zu einer Freisetzung von Hormonen, die auf das Herz wie eine Art Betäubung wirken und es unterwerfen. Die Symptome ähneln einer Herzattacke.
Der Herzmuskel ist bei Menschen in solchen Situationen sehr schwach, das Herz setzt nicht selten kurz aus. In den Lungen sammelt sich Flüssigkeit – alles ähnelt erschreckend einer echten Attacke – aber der Muskel funktioniert noch, es ist kein Infarkt. „Das Gewebe lebt“ sagt Hunter Champion, der die Studie leitete. „Es bewegt sich einfach nicht mehr.“ „Herz|Attacke“ weiterlesen

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Ich, Arbeiterkind

„In Deutschland kriegen die Falschen Kinder“, sagt Daniel Bahr. Ich bin so ein Kind. Und ich bin verdammt wütend.

Was soll mensch da noch sagen? Ein junger Politiker, der im Vorstand der FDP sitzt und ehemals Vorsitzender ihrer Jugendorganisation war, erklärt mir, warum es besser wäre, wenn statt mir ein Akademikerkind auf die Welt gekommen wäre. „Laut PISA-Studie hängt nämlich in Deutschland der Lernerfolg eines Kindes stark vom Bildungsniveau der Eltern ab.“ Ich, ‚Folgefall’ von ungebildeten Eltern, eine dieser PISA-Versauer! Ich überlege, ob ich mich jetzt dafür schämen muss. Ich lasse mir seine weiteren Äußerungen auf der Zunge zergehen:
„Wir brauchen mehr Kinder von Frauen mit Hochschulabschluß als von jenen mit Hauptschulabschluß. Dann stehen wir künftig auch in der PISA-Studie wieder besser da.“ Glück gehabt, Alte, deine Eltern haben ja den Abschluss der Sekundarstufe II, also Realschule. Dann muss ich mich also nicht schämen und kann meine ganze Kraft in die Wut stecken, die angesichts solcher Behauptungen in mir aufsteigt.

Ist es übertrieben im Fall Bahr von einer versteckten Eugenik zu sprechen?? ‚Wir brauchen nicht die Kinder von den dummen Eltern sondern wollen nur die schlauen’??? Klingt so ein gebildetes Akademikerkind, das in Geschichte immer brav aufgepasst hat? Das gelernt hat, oder einfach weiß, warum die Würde ALLER Menschen unantastbar sein muss?

Die Arbeiterkinder und Kinder aus sozialen Unterschichten, sollten nicht ausgegrenzt werden, sondern stärker als bisher die Chance bekommen, eben auch einen akademischen Abschluss zu machen. Ich habe es in der Schule tatsächlich erleben dürfen, wie man sich fühlt, wenn ein Lehrer einem nur deswegen weniger zutraut, weil ich das Kind von ganz ‚normalen’ Arbeitern bin. Während manche Ärzte-Kinder erst mal beweisen mussten, dass sie nicht von Natur aus schlauer sind, dufte ich gegen Klischees ankämpfen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Nur mit Elitendenken. „Ich, Arbeiterkind“ weiterlesen

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