Ich hab’s getan!

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Hier ist das Beweisfoto. (danke an mh – und zwar nicht nur dafür, aber dazu gleich mehr).

Im vergangenen April überkam mich die Lust, das Pfeiferauchen zu probieren (ich kündigte es großspurig an). Die liebe engl war mir sofort eine sehr gute Ratgeberin, und beim #nfbb im Dezember schenkte sie mir als Ansporn, das Vorhaben nach acht Monaten nicht einfach aus den Augen zu verlieren, eine Dose lecker riechenden Vanille-Tabak. Ein Anfang.

Doch angesichts knappper Kassenlage hätte ich sicherlich das Pfeifekaufen noch sehr lange vor mir her prokrastiniert, wäre da nicht der liebe mh (da isser wieder). Er sah in Hamburg in einem Schaufenster sogenannte „B-Ware“-Pfeifen und da er beim #nfbb dabei gewesen war, nahm er sich ein Herz und kaufte eine davon. Außer ein paar äußerlichen Schrammen ist an ihr gar nichts „B“ – die inneren Werte sind topp!

Am Samstag dann, auf acids B-Cause-Party, stand die Premiere an. Noch vor Ort googlete mh eine Anleitung zum Pfeifestopfen mit seinem Smartphone und er war es auch, der diese Aufgabe folglich übernahm. Dann ging es los.

Natürlich hatte ich längst alle guten Ratschläge von engl wieder vergessen, doch das wichtiste wusste ich noch: aufpassen, dass sie nicht ständig ausgeht und bloß nicht inhalieren. Aus ging sie trotzdem ein bisschen häufiger, als mir lieb war. Aber grün wurde ich nicht. Es machte mir Spaß – und es roch wie früher bei meinem Vater.

Das war nicht das letzte Mal. Und als nun seit vier Wochen Nichtraucherin ein Ritual für solche alkoholgetränkten und andere schöne Anlässe zu haben, ist ganz schön toll.

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14 Gedanken zu „Ich hab’s getan!“

  1. Hallo Katrin.
    Würde dir gerne meine hörbare Reaktion auf den Pfeifen-Post als mp3-Datei schicken. Ist nur 42 KB
    gross. Darf ich? Und wohin?

    Wolfgang.

  2. gratuliere, das sieht sehr schick aus! aber sich von einem mann die pfeife stopfen lassen… also wirklich. ;)

    und von ausgehen lassen hab ich bestimmt nix gesagt oder geschrieben. ausgehen darf die pfeife soviel sie mag, solange genug streichhölzer da sind. viel wichtiger ist das putzen hinterher. hast du schön geputzt?

    1. ich habe sie brav geputzt, ja :)

      danke nochmal für alles, liebe engl. und die nächste pfeife stopfe ich – der mann darf sie dann hinterher putzen ^^

  3. Für Euch zur Info, hab gerade meine akustische Reaktion
    auf Katrins Pfeifen-Attacke an sie geschickt: Hustenanfall der schlimmsten Art.
    Grund: Ich bin seit Geburt Nichtraucher und wurde
    trotzdem zum Zwangsmitraucher, weil mein Vater ein
    selbständiger Ingenieur war. Das hieß: Egal, wo er sich
    länger als 5 Minuten aufhielt, lag alles bereit:
    von Gauloise über Guitanes bis zu Lincoln Cavendish mit
    Honig. Natürlich alles ohne Filter.
    Was Katrin als angenehmen Geruch empfindet, ist für mich
    teuflische Verführung. Und auch wenn man nicht inhaliert,
    es gibt Lippen- und Zungenkrebs und die Mitmenschen der
    Umgebung (wie z.B. ich) leiden.
    Insofern bin ich auch als Mann ein wenig feministisch
    geprägt, denn meistens sind/waren es die Männer, die
    sich immer alles heraus nehmen durften.

    1. Lieber Wolfgang,

      O.O was für ein Husten! au weia.
      Nun: Hätte ich auf besagter Party nicht die Pfeife, sondern wie früher, eine Zigarette nach der anderen geraucht (was ich dort gedurft hätte), dann wäre es sicherlich allen inklusive mir schlechter bekommen.
      Ich betrachte das deswegen einfach als Fortschritt. Mit dem Wissen: Ja, Rauchen gefährdet die Gesundheit – ohne wenn und aber. Aber (grins) – bei mir genügt es, wenn jemand sagt „du, bitte nicht in meiner Gegenwart, ja?“ und ich höre auch sofort auf.
      Beste Grüße
      Katrin

  4. Liebe Katrin.
    Das beruhigt mich. Ich hab mir einfach Sorgen
    gemacht um Dich, wie ich nun verstanden habe,
    nicht ganz zu Unrecht. Mein erster Gedanke war:
    Huch. Katrin ist „Rauch-affin“? Oh Schreck
    lass nach.
    Aber ich vertraue darauf, daß Du weißt was Du
    tust und die klitzekleine Rauchwolke auf dem
    Photo könnte auch ein Artefakt sein. Vielleicht
    beabsichtigt?
    Fazit: Qualme am besten virtuell, Deine Vorstellungs-
    kraft als Mitglied der „Digital Natives“ wird es
    Dir leicht machen ;-)
    LG Wolfgang

  5. Nach wiederholtem betrachten des Bildes ist mir eine
    Idee gekommen, um mich mit der Tatsache, daß Du rauchst,
    zu versöhnen.
    Darf ich Dich zukünftig ‚Shirley Holmes‘ nennen?
    Damit ist die Tochter von Sherlock Holmes gemeint.
    Die hat natürlich seinen Scharfsinn und seine kombina-
    torische Gabe in vollem Umfang geerbt, muss der
    mentalen Konzentration allerdings gelegentlich durch
    Mundgymnastik an der Pfeife nachhelfen.
    Wolfgang, (der gedanklich Mitrauchende)

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