Erscheinungsraum Ost

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Der Podcast „Erscheinungsraum Ost“ holt die Geschichten aus Osteuropa ans Licht und braucht dafür eure Unterstützung.

Osteuropa ist seit der Revolution auf dem Maidan in der Ukraine und dem sich anschließenden Konflikt im Osten des Landes wieder mehr ins Blickfeld der westlichen Berichterstattung gerückt. Davor fristete der Osten eine unterbelichtete Rolle. Und das hält auch weiterhin an, denn weitestgehend kümmert sich die deutsche Öffentlichkeit noch wenig um osteuropäische Politik, Kultur und Menschen. Lediglich der Konflikt zwischen Russland und dem Westen hält das Feuer am Köcheln, dabei gibt es noch so viel mehr zu erfahren und zu entdecken.

Die Geschehnisse im Osten zu beleuchten ist das Anliegen meines neuen Podcast-Projektes „Erscheinungsraum Ost“. Unter dem Dach meines Podcasts „Erscheinungsraum“ will ich wöchentlich das ans Licht holen, was oft im Dunkeln bleibt und nur selten erzählt wird.

Unterstützung bekomme ich von n-ost, einem gemeinnützigem Verein, Netzwerk und irgendwie auch einer Agentur für Osteuropa-Berichterstattung, das Experxten, Journalisten und Korrespondenten aus über 40 Ländern vernetzt. n-ost hat es sich schon seit 2006 als gemeinnütziger Verein auf die Fahne geschrieben, die Berichtererstattung über den Osten zu stärken. Wer sich über die Geschehnisse in Polen, Mazedonien, Georgien, Ukraine, Russland und all den anderen osteuropäischen Ländern besser informieren will, ist hier goldrichtig.
Im „Erscheinungraum Ost“ sprechen Journalisten und Korrespondenten des Netzwerkes über ihre aktuellen Erfahrungen und Geschichten. Im Gespräch erörtern wir die Lage und Situation in einem bestimmten Land oder Gebiet. Holen Dinge ans Licht. Beleuchten Hintergründe und Geschichte. Im Gegensatz zu meinen langen und ausführlichen Gesprächen im „Erscheinungsraum“ sollen diese Gespräche kürzer und knackiger sein und nie länger, als eine Stunde dauern. Dafür bekommt ihr häufiger frisches Futter aus dem Podcaststudio in Berlin – mindestens wöchentlich!

Mit dem „Erscheinungsraum Ost“ habe ich außerdem eine persönliche Entscheidung getroffen: Ich möchte mehr podcasten. Dafür brauche ich eure Hilfe. Seit Anfang Oktober hat sich meine finanzielle Situation geändert: Ich bin nun keine Studentin mehr, die unterstützt durch ein Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung nebenher ein paar nette Dinge auf die Beine stellen und ausprobieren kann. Sondern jetzt geht es darum, dass ich etwas mache, von dem ich auch leben kann. Deswegen habe ich für meine Podcasts eine Patreon-Seite eingerichtet, auf der ihr mir helfen könnt, das Angebot „Erscheinungsraum Ost“ am Leben zu halten. Eine Anfangsphase von sagen wir bis Ende dieses Jahres ist drin, ohne, dass ich damit Millionen scheffele. Danach muss ich schauen, was eben geht. Meinen Lebensunterhalt werde ich mir hauptsächlich durch meine Arbeit als freie Journalistin und Autorin verdienen. Aber ich muss schieben: Wenn ich Podcasts inhaltlich vorbereite, aufnehme und produziere, dann verbrauche ich Zeit, die ich nicht für die Recherche und das Schreiben eines Artikels nutzen kann. Und am Ende des Monats sollte das keine allzu große Schieflage erzeugen.

Patreon ist ein Weg, meine Arbeit zu unterstützen. Natürlich gibt es auch weiterhin flattr und andere Wege – aber über Patreon kann man am besten eine kontinuierliche Sache draus machen, eine Art Abo eben. Ich fände es super, wenn wir auf diesem Wege ein Angebot schaffen könnten, das den Osten ans Licht holt. Auf Patreon gibt es auch kleine Dankeschön-Geschenke für alle, die das Projekt unterstützen.

Lasst uns also schauen, ob wir zusammen ein neues Projekt auf die Beine stellen und den Osten ans Licht holen. Ich freue mich auf die Arbeit am „Erscheinungsraum Ost“ und über euer Feedback und Anregungen!

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2 commentaires sur “Erscheinungsraum Ost

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