Brecht und der Frauentag

Internationaler Frauentag 1953Die Werke von Brecht mochte ich immer schon gern. Die Aufführung der Dreigroschenoper war für mich die Beste, die ich damals im Würzburger Theater sah. Und Herr K ist Inspiration für den eigenen Umgang mit den Menschlichkeiten und Unmenschlichkeiten um mich herum. Deswegen war es wirklich interessant zu lesen, wie dieser Bertolt Brecht in der Aufbauphase der DDR lebte, wirkte und Inszenierte. Wie er sich mit dem Regime auseinandersetzte und arrangierte – ein neues Buch von Werner Hecht half bei dieser Einordnung. Und darüber bloggte ich auch bei den Wostkindern.

Und dann ist da noch der Internationale Frauentag – übermorgen – am 08. März. Traditionell ist immer sehr viel los bei diesem Jubiläum, in Berlin kann man ab 13 Uhr am Gesundbrunnen demonstrieren – ich selbst aber werde in Köln sein und habe auch kommende Woche unendlich viele Termine, zu denen ich euch kurz einladen möchte:

Samstag, 08. März 2014

DJV-Journalistinnenkongress in Köln
4 Fragen – 4 Antworten – und ein Podium
Journalistin 3.0
Katrin Rönicke (Bloggerin, Feministin)
Heike Rost (freie Fotografin und Journalistin)
Katalin Vales (Journalistin, Autorin)
Sonia Mikich (Leiterin Programmgruppe Inland, WDR)
Beginn: 13.30 Uhr

Montag, 10. März 2014
Frauenvollversammlung und Diskussion anlässlich des Frauentages in der Humboldt-Universität zu Berlin.
mit

  • Marion Höppner: Verwaltungsleiterin der Philosophischen Fakultät und Mitglied des Gesamtpersonalrats der HU
  • Monika Klinkhammer: Supervisorin und Coach, vor allem von Wissenschaftlerinnenn
  • Jessica Gedamu: Europäische Akademie für Frauen und Wirtschaft (EAF)
  • Katrin Rönicke

Beginn: 14 Uhr
Luisenstraße 56 (Haus 1) , Berlin

Potsdamer Frauenwoche – 11.-13.03.2014
Nie zuvor in der Geschichte waren Frauen gesellschaftlich so sichtbar und vordergründig auch so erfolgreich wie heute. Die Geschlechterverhältnisse haben sich nachhaltig verändert und die moderne Gesellschaft ist auf die Kompetenz und das Engagement von Frauen angewiesen. Frauenquoten in Leitungsfunktionen werden rege diskutiert und über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gestritten. Haben sich die Grundfragen der Frauenbewegung und des Feminismus also erledigt? Die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung nimmt die Brandenburgische Frauenwoche 2014 zum Anlass, nach den jungen Frauen und hinter die Kulissen der zeitgenössischen Frauenbewegung zu schauen. Alle Abende werden von Katrin Rönicke moderiert, die auch für die Konzeption verantwortlich war.

Dienstag, 11. März 2014
Queer_trans_Gender… – wo bleiben Mann und Frau?

mit:

  • Sookee, Rapperin und Aktivistin
  • Stevie Schmiedel, Kulturwissenschaftlerin und Vorsitzende von Pinkstinks Germany e.V.
  • Antje Schmelcher, freie Autorin der FAS. Autorin von „Feindbild Mutterglück“

Mittwoch, 12. März 2014
Von Equal Pay zur menschlichen Arbeitsgesellschaft

mit:

  • Dag Schölper, Politologe und Geschäftsführer des Bundesforum Männer
  • Sonja Eismann, Chefredakteurin Missy Magazine, freie Journalistin
  • Antje Schrupp, Geisteswissenschaftlerin, freie Autorin und Bloggerin

Donnerstag 13. März 2014
Der feministische Frühling – von der Straße ins Netz und dann?

mit:

  • Jasmin Mittag, Künstlerin, Kampagnenleiterin von „Wer braucht Feminismus?“ und „One Billion Rising“ Hannover
  • Hannah Beitzer, Autorin von „Wir wollen nicht unsere Eltern wählen. Warum Politik heute anders funktioniert“, Autorin der Süddeutschen Zeitung
  • Yasmina Banaszczuk, Bloggerin bei Stern.de und #Aufschrei-Aktivistin, Schwerpunkte Netzpolitik und Feminismus

Bild: Plakat „Internationaler Frauentag 8. März 1953 Frieden, Einheit, Demokratie und Sozialismus“, Greif Graphischer Großbetrieb Berlin, 1953
CC-BY-NC-SA 3.0 via Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

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