Sexismus im Sozialismus?

Joachim Rieß: Internationales Jahr der Frauen 1975; Briefmarke in der DDR; via Wikimedia Commons.

In meinem aktuellen Beitrag im Wostkinder-Blog gehe ich der Frage nach, ob es in der DDR auch Alltagssexismus gab, welche Frauenbilder öffentlich waren und welche unter der Oberfläche lagen. Die Frage konnte ich nicht endgültig klären, aber es ist ein Aufschlag. Zitat:

Die Frau im Sozialismus
Die gesellschaftliche Stellung von Frauen war in der DDR wesentlich weniger von Unterordnung und Ausgeliefertsein geprägt, als in Westdeutschland. Ihre Gleichstellung war Teil eines nationalen Narrativs. Dabei wussten „Vater Staat” und „Mutter Partei” am besten, was Frauen brauchten, was für sie gut war und was sie wollen sollten. So waren Frauengruppen, die sich auch in der DDR in den 80ern zuerst und vor allem in den größeren Städten bildeten, etwas Unerwünschtes. Denn erstens war, so die einhellige Meinung in Politik und Medien, die Frau doch emanzipiert. Und zweitens ließ man sich ungern durch emanzipatorische Bewegungen aller Art aufzeigen, dass es Risse im sozialistischen Lack gab.”

Den ganzen Artikel gibt es auf FAZ.net/wostkinder. Ich freue mich, wenn ihr dort eure eigenen Geschichten und Erinnerungen teilt.

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2 thoughts on “Sexismus im Sozialismus?

  1. Results for week beginning 2013-02-04 | Iron Blogger Berlin

  2. Vielen Dank, das war ein sehr schöner Beitrag. Ich hab viel von meiner eigenen Wahrnehmung der Geschlechterverhältnisse in der DDR wiedergefunden. (Scheint tätsächlich was dran zu sein an der Sache mit dem Nebenwiderspruch, ohne den Rest glorifizieren zu wollen!)

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