Bitte gehen Sie jetzt, Frau Schavan.

Bild: CC-BY-NC-SA 2.0 Jan Behre via flickr

 

Liebe Annette Schavan,

ich bitte Sie, nach dem Entzug Ihres Doktortitels durch die Duesseldorfer Heinrich-Heine-Universitaet nun Ihren Ministerinnenposten zu raeumen. Seit Sie dieses Amt besetzen gibt es in Deutschland vor allem eines: Spitzenforschung, Wettbewerbe um Elite-Universitaets-Status, und fuer alles andere: freiwillige „Bildungsbuendnisse“, die bitteschoen durch Ehrenamtliche organisiert werden sollen.

Das Geld, das Ihr Ministerium verwaltete, wurde vor allem in die „Exzellenz“, wie zum Beispiel in die Stipenden gesteckt – namentlich in eine Erhoehung des Buechergeldes. Dieser Teil der Stipendien ist unabhaengig vom Einkommen der Eltern oder der Beziehenden. Es wird im Giesskannenprinzip an die Exzellenz ausgezahlt – eine weitere Erhoehung soll noch in diesem Jahr kommen. Auf der anderen Seite stehen darbende BAFoeG-Empfaengerinnen.

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Ein Kommentar zu “Bitte gehen Sie jetzt, Frau Schavan.

  1. Ja so ist es. Es geht nur noch um Exzellenz und Drittmittel an den Unis. Furchtbar!

    Feine Ironie ist dabei der Titel der Doktorarbeit, die diese Frau abgeschrieben hat: „Person und Gewissen – Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung“. Hat sie wohl selber nicht einmal gelesen. Wann werden eigentlich endlich die Doktorväter bestraft, die schließlich mit Schuld sind an der Täuschung? Und ich hoffe, sie fliegt jetzt auch aus der FU raus.

    Danke für Deine klugen Texte!
    Liebe Grüße,
    Henriette

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