Arte Dossier: “Ehe … es kracht!”

Bedeutet Ehe gleiches Recht für Mann und Frau?

Das ist nur der Vorspann eines Ehe-Dossiers bei Arte, das ganz spannend und unterhaltsam zu werden verspricht. Start ist heute, 21.12.2010, um 20.15 Uhr. Die Online-Beiträge sind auch lesenswert:

Port…

Bedeutet Ehe gleiches Recht für Mann und Frau?

Das ist nur der Vorspann eines Ehe-Dossiers bei Arte, das ganz spannend und unterhaltsam zu werden verspricht. Start ist heute, 21.12.2010, um 20.15 Uhr. Die Online-Beiträge sind auch lesenswert:

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Frauen mit Bart – Selbstinszenierung und Ironisierung im Web 2.0

Eine Betrachtung der Jugendlichen im Web 2.0 von mir erschien auch im Freitag. Ursprünglich habe ich diesen Artikel in der Mädchenmannschaft veröffentlicht.


Foto: Jesse Draper (via Flickr, creative commons licence)

„Flickernde Jugend“: Was Jungen und Mädchen mit ihren durchschnittlich 13 Stunden pro Woche im Internet für eine Bilderwelt erzeugen, wurde nun erstmals wissenschaftlich untersucht.

Heutige Jugendliche sind mit dem Internet aufgewachsen. Sie gehen anders damit um, als die heute 30-Jährigen oder ältere Generationen. Manchmal ist ihr Umgang damit für uns schwer verständlich, manchmal fast verstörend: Wenn Jugendliche in der U-Bahn auf einen Menschen einschlagen und davon triumphierend ein Handy-Video machen, das sie bei Youtube einstellen, erschüttert uns das. Vielleicht kommt es uns auch so vor, als würden die jungen Frauen heute nur noch sexuell aufgeladene Profilbilder von sich ins Internet stellen? Prügelnde Jungen, sexy Playboy-Häschen – Welche Rolle spielen Geschlechterrollen in den Bildern der Jugendlichen? Was machen die da eigentlich die ganze Zeit, wenn sie – wie Studien ergeben – im Durchschnitt 13 Stunden pro Woche im Internet sind? „Flickernde Jugend – rauschende Bilder. Netzkulturen im Web 2.0“ heißt eine frisch herausgegebene Untersuchung über das Verhalten von Jugendlichen in den typischen Online-Bild-Plattformen wie Flickr und Youtube. Birgit Richard, Professorin für Neue Medien am Institut für Kunstpädagogik der Universität Frankfurt, hat mit ihrem Team die Plattformen besucht und akribisch durchstöbert. Sie legen erstmals eine Studie vor, die nachzeichnet, was Jugendliche im Netz mit Selbst- und Fremdbildern inszenieren.
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Netz und Haut

Jugendliche inszenieren sich mit ihren Fotos im Internet gern sexy – aber manche brechen auch ganz gezielt Klischees

Wenn man sich anschaut, wie sich Jugendliche bei Flickr, dem Online-Fotoportal, selbst darstellen, kommt man zum Ergebnis: Sexyness ist erstrebenswert. Und das gilt für Frauen und Männer.

Es gibt eine neue Untersuchung darüber, was die Posen auszeichnet, die Jugendliche einnehmen, wenn sie sich online inszenieren – und was sie dabei überhaupt inszenieren. Es ist eine Studie über das Verhalten Jugendlicher in großen Online-Bild-Plattformen wie Flickr und Youtube, Flickernde Jugend – rauschende Bilder. Netzkulturen im Web 2.0. Darin heißt es: Beide Geschlechter halten sich weitgehend an die Geschlechterordnung der westlichen Gesellschaft.

Wollen Männer die engen Vorgaben dieser Norm einhalten, so tun das auffällig viele vor allem durch muskulöse Oberkörper. Frauen hingegen, die in besonderem Maß dem Qualitätsurteil der Oberflächenmakellosigkeit unterzogen sind, erreichen die Norm, wenn sie durch geschicktes Posen ihre Brüste und ihren Po gut zur Geltung bringen können. Sexyness ist inhärenter Bestandteil einer als erstrebenswert angesehenen Selbstdarstellung bei Flickr. Sinnlichkeit als Selbstzweck.
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