Urheberrechthaberei

Es ist ein ewiger Kampf um das Urheberrecht. Die Kriegsparteien nennen sich Musikindustrie und Zivilgesellschaft. Wer gewinnt, wer verliert?


(Bild: „Ferrari + caballos + fuerza = cerebro Humano“ via Flickr)

Es ist ein ewiger Kampf um das Urheberrecht. Die Kriegsparteien nennen sich Musikindustrie auf der einen und Zivilgesellschaft auf der anderen Seite. Lange – sehr lange – hatten erstere geschlafen und die schleichende Verlagerung ihrer Filme und Musik von analogen auf digitale Medien und die Folgen davon nicht recht zur Kenntnis genommen. Erst vor wenigen Jahren, nachdem MP3 und MPEG längst nicht mehr nur von wenigen Insidern, sondern von der heranwachsenden „Internetgeneration“ als Selbstverständlichkeit genutzt wurden, kapierten die Bosse der Musikindustrie, was vor sich ging: Ihre Ware wurde digital kopiert und verbreitet – ohne ihre Kontrolle! Über Tauschbörsen wie dem berühmtberüchtigten Napster, Kazaa und Emule begannen Menschen die von ihnen erworbenen CDs und später auch DVDs in der ganzen Welt miteinander zu teilen. Das Internet wurde somit zu einem Ort, an dem es für jede und jeden Kulturgüter in Hülle und Fülle gab. Träumerische Medienfreaks verglichen es gar mit der großen Bibliothek von Alexandria. Völlig eigendynamisch wuchs und wuchs dort eine Kulturdatenbank, die absolut dezentral und chaotisch aufgebaut war. Ein Traum für die Menschheit – ein Alptraum für jene, welche fürchteten, nun nicht mehr abkassieren zu können.
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Liebe ist auch bloß Energie

Angenommen, Liebe sei eine physikalische Zustandsgröße.


Foto: Sebastiano Pitruzzello via Flickr

Der Liebeserhaltungssatz
Liebe kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Sie wird nur in verschiedene Liebesformen umgewandelt. Dies gilt zumindest für geschlossene Beziehungs-Systeme. Wird an diesen Arbeit verrichtet, so kann sich die Liebe entsprechend und proportional zur zugeführten Arbeit erhöhen. Muss das Beziehungssystem jedoch Arbeit an der Umwelt verrichten, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in Zeiten erhöhten Stresses, so wird die Liebes-Energie des Systems proportional geringer. Dieses Naturgesetz ist bei vielen lange bestehenden geschlossenen Beziehungssystemen zu beobachten, denen kaum Arbeit zugeführt wird, deren Reaktionspartner jedoch regelmäßig Arbeit an systemexternen Faktoren verrichten.

Die verschiedenen Formen der Liebe
Die Physik kennt vor allem die kinetische und die potentielle, die thermische und innere Liebe, aber auch die Verformungs- und die Bindungsliebe.
Letztere teilt sich in solche, welche bei Knüpfung der Bindung exotherm reagieren, diese Bindung also freiwillig eingehen, da sich ein günstigeres Liebes-Niveau einstellt, und solche, welchen man Energie in Form von Zwang oder Druckerhöhung zufügen muss, da sie die Bindung sonst nicht freiwillig eingehen: die endothermen.
Kinetische Liebe, also solche, die bei Bewegung entsteht, ist vor allem zu Beginn eines neuen Beziehungs-Systems häufig zu beobachten, wenn sich die Reaktionspartner in ekstatischen Körperanstrengungen verlieren. Forscher glauben, dass diese kinetische eng mit der hohen potentiellen Liebe verknüpft ist, welche auch als Lageliebe bezeichnet wird (Lage bezieht sich auf die hohe Ausgangslage der Reaktanten). In den frühen Phasen der Liebe scheinen die Reaktionspartner auf einem höheren Niveau zu schweben, daher errechnet sich diese Liebesform auch aus der Höhe mal Masse mal Beschleunigung (m•a•h). Sie besteht vor allem, bevor es zu einer reaktiven Vereinigung kommt, und wandelt sich während dieser in besagte kinetische Liebe und in Wärme um.

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