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	<title>Kommentare für The Leftist Elite</title>
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	<description>Politisch. Kritisch. Wild.</description>
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		<title>Kommentar zu Nicht zum Studieren geboren von Katrin</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=1084#comment-2752</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 18:31:36 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Kim,

danke für deinen engagierten Kommentar, aber mir scheint, du liest da was rein, was da gar nicht steht. wo haue ich denn drauf? ich beschreibe ohne jede Wertung eine Tatsache. 

natürlich ist Solidarisierung und Netzwerken vollkommen etwas, für das ich in alles gesellschaftlichen Bereichen plädieren würde. aber das führt dann hier ein wenig off topic, denn es geht ja va um das studieren mit Kind, das ja als Modell gerne mal idealisiert wird. 

wenn du mein Blog ein bisschen durchstöberst, dann findest du hier auch Texte, die sich explizit und kritisch mit einer modernen und liberal kaschierten Form von Sozialdarwinismus auseinandersetzt. keine Angst also, von HartzerInnen-Bashing bin ich sehr sehr weit entfernt! 

ein bisschen thematisiere ich das in meinem Artikel auf Cicero Online - der findet sich unter &quot;Aktuelle Artikel&quot; in der rechten Sidebar. 

viele Grüße
Kadda</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kim,</p>
<p>danke für deinen engagierten Kommentar, aber mir scheint, du liest da was rein, was da gar nicht steht. wo haue ich denn drauf? ich beschreibe ohne jede Wertung eine Tatsache. </p>
<p>natürlich ist Solidarisierung und Netzwerken vollkommen etwas, für das ich in alles gesellschaftlichen Bereichen plädieren würde. aber das führt dann hier ein wenig off topic, denn es geht ja va um das studieren mit Kind, das ja als Modell gerne mal idealisiert wird. </p>
<p>wenn du mein Blog ein bisschen durchstöberst, dann findest du hier auch Texte, die sich explizit und kritisch mit einer modernen und liberal kaschierten Form von Sozialdarwinismus auseinandersetzt. keine Angst also, von HartzerInnen-Bashing bin ich sehr sehr weit entfernt! </p>
<p>ein bisschen thematisiere ich das in meinem Artikel auf Cicero Online &#8211; der findet sich unter &#8220;Aktuelle Artikel&#8221; in der rechten Sidebar. </p>
<p>viele Grüße<br />
Kadda</p>
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		<title>Kommentar zu Nicht zum Studieren geboren von Kim</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=1084#comment-2751</link>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:25:03 +0000</pubDate>
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		<description>...die wenigen Privilegierten... sollte das natürlich heissen ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;die wenigen Privilegierten&#8230; sollte das natürlich heissen <img src='http://blog.katrin-roenicke.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nicht zum Studieren geboren von Kim</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=1084#comment-2750</link>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:23:31 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Manche „HartzerInnen“ haben mehr Einkommen als Studierende, die ein Kind und ein Dach überm Kopf nur durch BAFöG finanzieren müssen.&quot; 

Puh, der Satz hat´s in sich. Selber zu einer Gruppe zu gehören, die mehr und bessere Unterstützung bräuchte und dann auf eine andere Gruppe Menschen (&quot;HartzerInnen&quot;) raufhauen, nämlich Arbeitslose, die ebenfalls mehr und bessere Unterstützung bräuchten. Höre ich von StudentInnen übrigens oft: Warum Arbeitslose mehr Geld bekämen als StudentInnen. Oh je...

Nun, mal zum Thema: Du sprichst ja schon an, dass sich Menschen wieder besser und solidarischer organisieren sollten. Noch besser wäre es, grundsätzlich das Thema &quot;Soziales&quot; wiederzubeleben, nicht im Sinne von Hilfe sondern im Bewusstsein von Unterstützung ( also von StudentInnen, die generell keine finanziellen Mittel haben, Arbeitslose, (chronisch) Kranke, Kinder und Jugendliche, Familien usw.). Wäre doch mal was, wenn sich all diese zu organisieren wüssten und nicht jeder nur von sich selbst redete und andere zum Vergleich braucht oder ihnen sogar in den Rücken fällt. 
Aber seit Agenda 2010 werden Menschen gegenseitig ausgespielt und alles Soziale in den Boden gestampft. Ein Ziel der &quot;Sozialreformen&quot; ist es übrigens, dass sich Menschen selbst organisieren sollen. Doch kann das eben nicht jeder. Wenn die großen Parteien das nicht raffen, sehe ich in Zukunft nur noch die wenig Privilegierten oben sitzen, wahrscheinlich schlimmer, weil eindeutiger als vor Jahrzehnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Manche „HartzerInnen“ haben mehr Einkommen als Studierende, die ein Kind und ein Dach überm Kopf nur durch BAFöG finanzieren müssen.&#8221; </p>
<p>Puh, der Satz hat´s in sich. Selber zu einer Gruppe zu gehören, die mehr und bessere Unterstützung bräuchte und dann auf eine andere Gruppe Menschen (&#8220;HartzerInnen&#8221;) raufhauen, nämlich Arbeitslose, die ebenfalls mehr und bessere Unterstützung bräuchten. Höre ich von StudentInnen übrigens oft: Warum Arbeitslose mehr Geld bekämen als StudentInnen. Oh je&#8230;</p>
<p>Nun, mal zum Thema: Du sprichst ja schon an, dass sich Menschen wieder besser und solidarischer organisieren sollten. Noch besser wäre es, grundsätzlich das Thema &#8220;Soziales&#8221; wiederzubeleben, nicht im Sinne von Hilfe sondern im Bewusstsein von Unterstützung ( also von StudentInnen, die generell keine finanziellen Mittel haben, Arbeitslose, (chronisch) Kranke, Kinder und Jugendliche, Familien usw.). Wäre doch mal was, wenn sich all diese zu organisieren wüssten und nicht jeder nur von sich selbst redete und andere zum Vergleich braucht oder ihnen sogar in den Rücken fällt.<br />
Aber seit Agenda 2010 werden Menschen gegenseitig ausgespielt und alles Soziale in den Boden gestampft. Ein Ziel der &#8220;Sozialreformen&#8221; ist es übrigens, dass sich Menschen selbst organisieren sollen. Doch kann das eben nicht jeder. Wenn die großen Parteien das nicht raffen, sehe ich in Zukunft nur noch die wenig Privilegierten oben sitzen, wahrscheinlich schlimmer, weil eindeutiger als vor Jahrzehnten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Featurette ist beta &#8211; immerhin von ed2murrow</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=1080#comment-2676</link>
		<dc:creator>ed2murrow</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 20:46:03 +0000</pubDate>
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		<description>büdde nicht Flieder, die muss ich in einer Woche oder so zurück schneiden und das ist ()/§&quot;/&amp;&quot;§&amp;(/Arbeit. And very old fashioned ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>büdde nicht Flieder, die muss ich in einer Woche oder so zurück schneiden und das ist ()/§&#8221;/&amp;&#8221;§&amp;(/Arbeit. And very old fashioned <img src='http://blog.katrin-roenicke.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Emanzipation ist wie Kaviar von susanna</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=1074#comment-2612</link>
		<dc:creator>susanna</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 20:31:32 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, das Problem ist, dass manche Menschen komplett ausblenden, dass nicht alles, was sie erreicht haben, ihr Verdienst ist. Selbst wenn sie hart gearbeitet und sich angestrengt haben, kommt häufig eben doch noch Glück dazu, etwa in der richtigen Familie aufgewachsen zu sein. Menschen, die in diesem Punkt etwas bescheidener sind und beide Anteile sehen, Glück und harte Arbeit, werden wohl auch mehr &quot;egalitäre&quot; (&quot;sozialistische&quot;) Ansichten vertreten. 

Wobei - es gibt ja noch eine andere Position, die noch schlimmer ist, und manchmal denke ich, dass Menschen wie Christina Schröder oder Karl Theodor von Guttenberg sie vertreten: Die Position, dass es völlig in Ordnung ist, wenn die Gesellschaft eingeteilt ist in Menschen mit guten Startchancen und Menschen mit schlechten Startchancen. 

Dann lieber jemand, der überzeugt ist, dass alle gute Chancen haben und nur etwas daraus machen müssen. Lieber jemand, den man durch einen Hinweis auf Fakten zum Umdenken bringen kann (ich weiß, manchmal ist das schwierig), als jemand, der Ungerechtigkeit okay findet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, das Problem ist, dass manche Menschen komplett ausblenden, dass nicht alles, was sie erreicht haben, ihr Verdienst ist. Selbst wenn sie hart gearbeitet und sich angestrengt haben, kommt häufig eben doch noch Glück dazu, etwa in der richtigen Familie aufgewachsen zu sein. Menschen, die in diesem Punkt etwas bescheidener sind und beide Anteile sehen, Glück und harte Arbeit, werden wohl auch mehr &#8220;egalitäre&#8221; (&#8220;sozialistische&#8221;) Ansichten vertreten. </p>
<p>Wobei &#8211; es gibt ja noch eine andere Position, die noch schlimmer ist, und manchmal denke ich, dass Menschen wie Christina Schröder oder Karl Theodor von Guttenberg sie vertreten: Die Position, dass es völlig in Ordnung ist, wenn die Gesellschaft eingeteilt ist in Menschen mit guten Startchancen und Menschen mit schlechten Startchancen. </p>
<p>Dann lieber jemand, der überzeugt ist, dass alle gute Chancen haben und nur etwas daraus machen müssen. Lieber jemand, den man durch einen Hinweis auf Fakten zum Umdenken bringen kann (ich weiß, manchmal ist das schwierig), als jemand, der Ungerechtigkeit okay findet.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Blogger_innen im Gespräch mit Philip Banse von The Leftist Elite &#187; Treffen und hören: die Kadda auf der re:publica 12</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=294#comment-2519</link>
		<dc:creator>The Leftist Elite &#187; Treffen und hören: die Kadda auf der re:publica 12</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:45:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und Einflussverhältnis zwischen den Geschlechtern in der digitalen Gesellschaft auswirkt. Bei Blogger_innen im Gespräch (Link führt zum Video) mit Philipp Banse erklärte ich das alles auch noch einmal in [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und Einflussverhältnis zwischen den Geschlechtern in der digitalen Gesellschaft auswirkt. Bei Blogger_innen im Gespräch (Link führt zum Video) mit Philipp Banse erklärte ich das alles auch noch einmal in [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein Rückblick mit Anti-Flausch-Komponente von Christian</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=1007#comment-2415</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 23:21:38 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant dazu &quot;The Origins of Virtue&quot; von Matt Ridley. Da stellt er das meiner Meinung nach recht anschaulich dar. 

Ich bin gespannt auf deine Besprechung! Viel Erfolg beim weiteren Lesen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant dazu &#8220;The Origins of Virtue&#8221; von Matt Ridley. Da stellt er das meiner Meinung nach recht anschaulich dar. </p>
<p>Ich bin gespannt auf deine Besprechung! Viel Erfolg beim weiteren Lesen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein Rückblick mit Anti-Flausch-Komponente von Katrin</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=1007#comment-2414</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:10:31 +0000</pubDate>
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		<description>von der reinen Logik her ist das eine mögliche Erklärung, das stimmt. ich bezweifle gar nicht, dass es einen Sinn hat. es lässt nur plötzlich sehr vieles in einem sehr anderen Licht erscheinen... 

ich bin btw immer noch nicht mit dem buch fertig... aber ich habe ein paar punkte zum kapitel über transsexualität im hinterkopf, die ich auch mal kolumnisieren muss. dieses kapitel ist für mich ein sehr eindrücklicher beleg für die tatsache, dass es &lt;em&gt;eben nicht&lt;/em&gt; immer so leicht ist, eigene kulturelle deutungsmuster und wissenschaftliche &quot;eindeutigkeiten&quot; auseinanderzuhalten. 

ich mag an dem buch aber, dass es sehr divers ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>von der reinen Logik her ist das eine mögliche Erklärung, das stimmt. ich bezweifle gar nicht, dass es einen Sinn hat. es lässt nur plötzlich sehr vieles in einem sehr anderen Licht erscheinen&#8230; </p>
<p>ich bin btw immer noch nicht mit dem buch fertig&#8230; aber ich habe ein paar punkte zum kapitel über transsexualität im hinterkopf, die ich auch mal kolumnisieren muss. dieses kapitel ist für mich ein sehr eindrücklicher beleg für die tatsache, dass es <em>eben nicht</em> immer so leicht ist, eigene kulturelle deutungsmuster und wissenschaftliche &#8220;eindeutigkeiten&#8221; auseinanderzuhalten. </p>
<p>ich mag an dem buch aber, dass es sehr divers ist.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Ein Rückblick mit Anti-Flausch-Komponente von Christian</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=1007#comment-2413</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 10:01:06 +0000</pubDate>
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		<description>Oxytocin scheint eine stärkere Einteilung in Ingroup und Outgroup zu fördern. Das ist interessant, weil Kooperation und Altruismus die Gefahr bieten ausgenutzt zu werden und daher eine Absicherung gegenüber Dritten erfolgen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oxytocin scheint eine stärkere Einteilung in Ingroup und Outgroup zu fördern. Das ist interessant, weil Kooperation und Altruismus die Gefahr bieten ausgenutzt zu werden und daher eine Absicherung gegenüber Dritten erfolgen muss.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Orthodoxie und Skepsis von Barbara</title>
		<link>http://blog.katrin-roenicke.net/?p=880#comment-2412</link>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 22:18:12 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;&quot; title=&quot;&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Orthodoxie&lt;abbr title=&quot;&quot;&gt; 
Orthodoxie der lesbischen Sexualität - Judith Butler in Der lesbische Phallus - die Pro-S/M-Agitatorinnen verglichen die Feministinnen bzw. uns, die Pornographie als Gewalt und Abrichtung zum Sexobjekt betrachten, mit dem Papst und der katholischen Kirche. Aus dem dann u.a. eben auch Butler den Vorwurf &quot;Orthodoxie&quot; entwickelt, um die unterstellte gegenteilige Meinung argumentationsfrei als gerechtfertigt behaupten zu können. 
Orthodoxie bedeutet die rechte Lehre. Liest man nun die Verschleierung von Alice Schwarzer, die einem sagt, dass die Ablehnung von Minaretten nicht die Ablehnung von Minaretten sei, sondern das Unbehagens von Westlern mit dem Islamismus, so ist die Behauptung, dass Alice Schwarzer einem sagt, was wir zu denken haben, was wahr ist, was zu tun ist und was zu unserem Untergang führt, belegt. Falsche Prophetin fände ich weitaus treffender als orthodoxer Feminismus.
Bourdieu in seiner Soziologie über Felder wie Politik, Kunst und Wissenschaft benutzt den Begriff doxa - dabei handelt es sich um jene Meinungen, Einstellungen, Beurteilungs- und Wahrnehmungsschemata die - nicht-bewusst -  internalisiert werden müssen, um zur jeweiligen Berufsgruppe zu gehören und von deren Mitgliedern anerkannt zu werden. Doxa ist kein religiöser Begriff, sondern stammt aus der Philosophie und bedeutet einfach Meinungen. 
Um nun die Funktionsweise der Felder zu beschreiben, greift Bourdieu auf die Religionssoziologie von Max Weber zurück, und erklärt die Funktionsweise der Felder anhand der Häresie (der Irrlehre vom orthodoxen Standpunkt aus betrachtet). 
Rommelspacher kennt sowohl Webers Religionssoziologie als auch Bourdieus Soziologie, bspw. verwendet sie den Begriff kulturelles Kapital,so dass sie sich bei dem Begriff Orthodoxie nicht auf das &quot;Halbwissen&quot; eines wikipedia-Artikels berufen muss. 
Problematisch ist eher Rommelspacher Annahme eines Mythos der Säkularisierung, durch den sie implizit behauptet, dass Religion das allumfassende Interpretations- und Beurteilungsmonopol in der Postmoderne wäre, von dem alle anderen ausdifferenzierten Gesellschaftsbereiche bestimmt wären wie im Mittelalter. Dadurch muss sie zwangsläufig behaupten, dass die politische Theorie und Praxis zur Befreiung aller Frauen (=Feminismus) eine Religon sei. 

Helke Sander moniert doch, dass Rommespacher Schwarzer erhebt zur Päpstin mit Unfehlbarkeitsdogma des Feminismus und alle anderen Strömungen, die weniger gewaltig, nicht wahrgenommen werden, dadurch leugnet. 
Nein, Helke Sander moniert, dass Rommelspacher Faschismus sagt. Aber, das wagt Rommelspacher doch gar nicht, sondern versteckt es hinter der Orthodoxie des Feminsmus und greift Halina Bendkowski an. 
Eine arier-deutsche anti-antimuslimische Haltung kommt dann doch nicht ohne antilesben Untertöne aus, oder sind es vielleicht antisemitische? 
Kommuntaristische Argumente führen nicht zur Freiheit. Frau Rommelspacher verwechselt Individualrechte, Menschenrechte mit Minderheitenrechten mit Gruppenrechten. Letztere sind äußerst problematisch, da im Kommuntarismus die Individualrechte zugunsten einer höheren als organisch betrachteten Einheit, das ist die Gruppe aufgehoben werden (vgl. Seyla Benhabib: Im Schatten von Aristoteles und Hegel. Kommunikative Ethik und Kontoversen zeitgenössischer Philosophie In: dies.: Selbst im Kontext, Ffm. 1995). 

Rommelspacher selbst trotz Philosophiestudium kritisiert nicht den Begriff der Frauenrechte, sondern argumentiert mit diesem. Wenn nicht das Individualrecht das Recht auf Selbstbestimmung mit Frauenrechten gemeint sein sollte, dann muss es auf eine ominöse Weiblichkeit zurückgeführt werden. 

&quot;hier wird die Frauenposition mit dem Anliegen der Menschenrechte insgesamt identifiziert.&quot; 
ist die Kritik an Halina Bendkowskis dogmatischem Feminismus.  

Wie schrecklich? Das wäre eine Aufklärung, die nicht an den Außenseitern scheitert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="" title="" rel="nofollow">Orthodoxie<abbr title=""><br />
Orthodoxie der lesbischen Sexualität &#8211; Judith Butler in Der lesbische Phallus &#8211; die Pro-S/M-Agitatorinnen verglichen die Feministinnen bzw. uns, die Pornographie als Gewalt und Abrichtung zum Sexobjekt betrachten, mit dem Papst und der katholischen Kirche. Aus dem dann u.a. eben auch Butler den Vorwurf &#8220;Orthodoxie&#8221; entwickelt, um die unterstellte gegenteilige Meinung argumentationsfrei als gerechtfertigt behaupten zu können.<br />
Orthodoxie bedeutet die rechte Lehre. Liest man nun die Verschleierung von Alice Schwarzer, die einem sagt, dass die Ablehnung von Minaretten nicht die Ablehnung von Minaretten sei, sondern das Unbehagens von Westlern mit dem Islamismus, so ist die Behauptung, dass Alice Schwarzer einem sagt, was wir zu denken haben, was wahr ist, was zu tun ist und was zu unserem Untergang führt, belegt. Falsche Prophetin fände ich weitaus treffender als orthodoxer Feminismus.<br />
Bourdieu in seiner Soziologie über Felder wie Politik, Kunst und Wissenschaft benutzt den Begriff doxa &#8211; dabei handelt es sich um jene Meinungen, Einstellungen, Beurteilungs- und Wahrnehmungsschemata die &#8211; nicht-bewusst &#8211;  internalisiert werden müssen, um zur jeweiligen Berufsgruppe zu gehören und von deren Mitgliedern anerkannt zu werden. Doxa ist kein religiöser Begriff, sondern stammt aus der Philosophie und bedeutet einfach Meinungen.<br />
Um nun die Funktionsweise der Felder zu beschreiben, greift Bourdieu auf die Religionssoziologie von Max Weber zurück, und erklärt die Funktionsweise der Felder anhand der Häresie (der Irrlehre vom orthodoxen Standpunkt aus betrachtet).<br />
Rommelspacher kennt sowohl Webers Religionssoziologie als auch Bourdieus Soziologie, bspw. verwendet sie den Begriff kulturelles Kapital,so dass sie sich bei dem Begriff Orthodoxie nicht auf das &#8220;Halbwissen&#8221; eines wikipedia-Artikels berufen muss.<br />
Problematisch ist eher Rommelspacher Annahme eines Mythos der Säkularisierung, durch den sie implizit behauptet, dass Religion das allumfassende Interpretations- und Beurteilungsmonopol in der Postmoderne wäre, von dem alle anderen ausdifferenzierten Gesellschaftsbereiche bestimmt wären wie im Mittelalter. Dadurch muss sie zwangsläufig behaupten, dass die politische Theorie und Praxis zur Befreiung aller Frauen (=Feminismus) eine Religon sei. </p>
<p>Helke Sander moniert doch, dass Rommespacher Schwarzer erhebt zur Päpstin mit Unfehlbarkeitsdogma des Feminismus und alle anderen Strömungen, die weniger gewaltig, nicht wahrgenommen werden, dadurch leugnet.<br />
Nein, Helke Sander moniert, dass Rommelspacher Faschismus sagt. Aber, das wagt Rommelspacher doch gar nicht, sondern versteckt es hinter der Orthodoxie des Feminsmus und greift Halina Bendkowski an.<br />
Eine arier-deutsche anti-antimuslimische Haltung kommt dann doch nicht ohne antilesben Untertöne aus, oder sind es vielleicht antisemitische?<br />
Kommuntaristische Argumente führen nicht zur Freiheit. Frau Rommelspacher verwechselt Individualrechte, Menschenrechte mit Minderheitenrechten mit Gruppenrechten. Letztere sind äußerst problematisch, da im Kommuntarismus die Individualrechte zugunsten einer höheren als organisch betrachteten Einheit, das ist die Gruppe aufgehoben werden (vgl. Seyla Benhabib: Im Schatten von Aristoteles und Hegel. Kommunikative Ethik und Kontoversen zeitgenössischer Philosophie In: dies.: Selbst im Kontext, Ffm. 1995). </p>
<p>Rommelspacher selbst trotz Philosophiestudium kritisiert nicht den Begriff der Frauenrechte, sondern argumentiert mit diesem. Wenn nicht das Individualrecht das Recht auf Selbstbestimmung mit Frauenrechten gemeint sein sollte, dann muss es auf eine ominöse Weiblichkeit zurückgeführt werden. </p>
<p>&#8220;hier wird die Frauenposition mit dem Anliegen der Menschenrechte insgesamt identifiziert.&#8221;<br />
ist die Kritik an Halina Bendkowskis dogmatischem Feminismus.  </p>
<p>Wie schrecklich? Das wäre eine Aufklärung, die nicht an den Außenseitern scheitert.</abbr></a></p>
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