Pinkstinks, piqd.de und der piqd Podcast

Liebe Mitlesenden,
lange habe ich hier nichts mehr hinein geschrieben, denn ich hatte viel zu tun! Da war unter anderem die neue Arbeit für die pinkstinks, für die ich nun hin und wieder Texte schreibe.

Da war aber auch ein schönes neues Projekt, das ich von Herzen gerne weiterempfehle: Es heißt piqd und es hat sich vorgenommen, den Journalismus und Medienkonsum in Zeiten des Netzes zu verbessern. Wie das gehen soll? – Indem eine ganze Reihe kluger Köpfe mit Expertise aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen das Netz kuratiert und ausgewählte Inhalte empfiehlt. Der Chefredakteur und der Geschäftsführer können das aber viel besser erklären, als ich, und das ganze kann man sich in einem Podcast anhören:

Und überhaupt: Der piqd Podcast! Es gibt sooooo viel Expertise in diesem Projekt, das muss man einfach nutzen! Was also liegt näher, als mit ihnen Gespräche über ihre Arbeit und ihre Geschichten zu führen? Ebend. In der letzten Folge habe ich zum Beispiel mit Christian Odendahl, dem Chefökonom des Center for European Reform über die Folgen des #Brexit, über das #Marmitegate, die Eurokrise und Gerechtigkeit gesprochen:

– die ganze Folge findet sich wie auch alle anderen Folgen auf podcast.piqd.de. Dort gibt es auch alle Links, um den Podcast auf den üblichen Wegen zu abonnieren. Alle zwei Wochen gibt es eine neue Folge mit einem der vielen spannenden Menschen hinter piqd.de! Ihr könnt auch unserem Soundcloud-Account folgen, dort finden sich ab jetzt auch alle aktuellen Folgen :)

Ansonsten bin ich bei piqd mal mehr, mal weniger aktiv als piqerin (so nennt man die Kuratorinnen bei piqd) für den Kanal „Liebe, Sex und wir“, einem wie ich finde sehr schönen Kanal rund um ein Thema, von dem man eigentlich dachte, mit dem Erwachsenenalter könne man nicht mehr sehr viel Neues dazu lernen – aber Pustekuchen!

Also: Ich habe viel zu tun und hoffe ihr verzeiht, wenn es auf diesem Kanal etwas ruhiger ist. Dafür gibt es ganz viele andere, auf denen man mir zuhören und mich lesen kann. Im Frühjahr kommt dann auch ein neues Buch – ich bin selbst gespannt!

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Die Wochendämmerung

13094417_1545183812454625_7469677018147025017_nJetzt isses offiziell: Der Holgi und ich podcasten schon eine Weile für Audible. Am Ende jeder Woche besenfen wir die Ereignisse der letzten sieben Tage auf unsere Art und das in jeweils einer guten halben Stunde.

Die Wochendämmerung ist ein Audio-Magazin von Audible, das man auch nur dort hören kann. Dazu genügt ein einfacher Amazon-Account, mit dem man sich bei Audible anmeldet. Dann geht man auf unsere Show und „kauft“ sie (für 0,00 €) und wenn man dann noch die Audible-App auf seinem Smartphone hat, sollte ab jetzt alles automatisch gehen, die jeweils neueste Folge wird in die Bibliothek gespeist und sollte man das mal vergessen, erinnert bei Bedarf eine freundliche Mail.

Unsere Themen sind bunt und breit, von Obama, über den Papst bis hin zu „diese Woche gestorben“ – Holgi nervt mich mit seinem Wirtschaftskram, ich ihn mit meinem Flüchtlingskram, und irgendwie ist die halbe Stunde dann eh immer viel zu schnell rum!

Wir freuen uns über alle, die zusammen mit uns die Woche ausklingen lassen wollen! Und wenn ihr mit uns über unsere kruden Ansichten diskutieren wollt, könnt ihr das auf unserer frisch eingerichteten Facebook-Seite tuen.

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Patreon: Von „monatlich“ auf „per Episode“

Wegen der Transparenz und so: Seit November letzten Jahres unterstützen mich 37 sehr tolle Menschen via Patreon beim Podcasten. Ich war angetreten mit einem Erscheinungsraum Ost pro Woche und einem Lila Podcast alle zwei Wochen. Das lief eine Weile sehr gut. Aber…

Momentan schaffe ich das mit den wöchentlichen Erscheinungsräumen nicht mehr und wenn im Sommer mein Buch erscheint und die Sommerferien sind – dann wird das vielleicht nicht unbedingt besser. Weitermachen will ich auf jeden Fall und Unterstützung kann ich immer noch brauchen. Deswegen: Es nimmt den Druck von meinen Schultern und es ist fairer gegenüber denen, die mich unterstützen, wenn ich pro Episode bezahlt werde. Und deswegen habe ich das jetzt umgestellt. Wer Patron ist sollte also gegebenenfalls den Betrag anpassen, bevor der nächste Lila Podcast auf Patreon erscheint (vermutlich kommende Woche) ;)

Danke jedenfalls an alle, die mich unterstützen! es ist eine große Ehre <3

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Es ist nicht schön, so ohne Podcast

Am vergangenen Wochenende war ich in Hamburg und ich war auf dem ersten Hörerinnentreffen meines Lebens, das Holgi einberufen hatte und das wirklich schön war. Am Montag allerdings war ich schon beim Mittagessen ziemlich hinüber und kam dann ernsthaft krank zurück nach Berlin.

Anstatt also am Dienstag einen Lila Podcast aufzunehmen, lag ich den ganzen Tag im Bett. Die meiste Zeit schlief ich, zum Glück, denn mit Dienstag hatte ich den vermutlich schlimmsten Tag zum Kranksein und rumliegen erwischt, den es im ganzen Jahr geben wird. twitter war etwa eine halbe Stunde lang benutzbar. Die ersten Nachrichten vom Absturz der germanwings-Maschine schockierten natürlich und auch ich erfuhr dort zum ersten Mal davon.

Ab da lief im Fernsehen alles in einer bedauerlichen Dauerschleife. Ich nenne sie die Dauerschleife des unwissenden Aufbauschens. In schöner Regelmäßigkeit wurde erst nach Paris, dann nach Berlin, dann nach Düsseldorf und dann noch nach Madrid geschaltet. Eine Korrespondentin nach der anderen wurden Informationspopel aus der Nase gezogen, obwohl sie keine Informationen hatten. So ging das den ganzen Tag. Man zeigte die Anzeige auf dem Düsseldorfer Flughafen, die zufällig jemand gefilmt hatte und die nun als Nachricht herhalten musste „schauen Sie! da steht bei allen anderen Flügen die Landezeit oder ob sie zu spät kommen, beim Flug aus Barcelona steht einfach nichts!“ Ist ja irre! da stand wirklich nichts! wahnsinn.

In meinen Augen haben sich die Medien in dieser Woche nicht mit Ruhm bekleckert. Und ich wünschte, ich hätte einen Podcast aufgenommen am dienstag, anstatt im Bett zu liegen und zu schlafen. Denn in Wochen, in denen ich keinen Podcast aufnehme, werde ich unleidlich. Ich glaube, ich bin süchtig danach, Podcasts aufzunehmen. So viel gibt mir das mittlerweile. Aber ich war krank und die restlichen drei Tage der Woche habe ich meinem stinknormalen Job gefrönt. Das geht dann so, dass ich frühmorgens das Haus verlasse und abends erst so spät wiederkomme, dass ich nicht mehr so gut denken kann.

Nun bin ich also unterpodcastet und das war ich schon einmal, vor ein paar Wochen. Ich werde dann unleidlich und lese die twitterstreams von Feministinnen, die ich nicht leiden kann. Weil ich so unausgeglichen bin. Und immer wieder fällt mir dann ein, dass ich so unleidlich bin, weil ich zu wenig gepodcastet habe.

Ginge es mir gesundheitlich besser, hätte ich gesten wenigstens noch einen ER Ost geschnitten. Aber ich war einfach nur fertig und fiel auf mein Sofa und dann in mein Bett. Nächste Woche wird das hoffentlich besser. Eigentlich habe ich Urlaub, aber ich komme nicht mehr klar ohne das Podcasten. Hoffentlich wird nicht wieder jemand krank :(

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Patreon, Erscheinungsraum, Wostkinder – this and that

Liebe Bloglesende,

es gibt ein paar Dinge, die ich einfach einmal loswerden möchte. Da wäre ein dickes, fettes

DANKE

an alle, die meinem Patreon-Spenden-Aufruf gefolgt sind. Es sind tatsächlich schon 100$ pro Monat zusammengekommen. Geil! Das freut mich sehr und das trägt stark dazu bei, dass ich mit dem Erscheinungsraum Ost, dem Erscheinungsraum und dem Lila Podcast so weitermachen kann, wie Ende November begonnen: Alles schön regelmäßig und oft und mit Rückenwind. Das tut gut. Leben kann ich davon freilich noch nicht, aber das muss ich auch gar nicht.

Der Erscheinungsraum Ost macht mir sehr viel Spaß und ich bin nach jeder Aufzeichnung richtig euphorisch, weil ich das Gefühl habe, immer mehr zu verstehen. Mit jeder einzelnen Folge kommt ein Mosaiksteinchen hinzu und das Bild von Osteuropa wächst und wächst.

Natürlich gucken gerade alle nach Ukraine und Russland. Mir aber ist es wichtig, den Blick auf den Rest Osteuropas zu erweitern, weil ich überzeugt bin, dass in den kommenden Jahrzehnten hier die Zukunft Europas als Kontinent, als Projekt, als Gemeinschaft und Institution zu einem wesentlichen Teil mitentschieden wird. Weil ich zu verstehen beginne, dass die dort lauernden Probleme und Konflikte, die oft noch viel mit der Post-Sovjet-Zeit zu tun haben, uns alle angehen, weil sie die gesamte internationale Politik betreffen. Sehr schön hat dies Silviu Mihai in der Folge über die Richtungswahl in Moldau auf den Punkt gebracht.

Die Wostkinder werden auslaufen. Marco hat seinen Abschiedsbeitrag schon geschrieben. Ich selbst werde noch diesen Monat weiterbloggen und dann kommt, wenn alles gut geht (Daumen drücken!) ein neues Projekt. Aber ihr kennt ja meinen kleinen Aberglauben mit ungelgten Eiern.

Ab Ende Januar habe ich außerdem einen Brötchenjob, der meine finanziell angespannte Lage etwas entspannen wird. Ich versuche ja immer, nicht zu viel zu jammern. Aber in den letzten Monaten, seit mein Stipendium bei der Heinrich-Böll-Stiftung ausgelaufen war, ging ich schon so manches Mal auf dem Zahnfleisch. Dabei hatte ich gar nicht zu wenig zu tun. Ich saß hier teilweise 15 bis 20 Stunden in der Woche und nahm auf, schnitt, vershownotete etc… Mit dem Brötchenjob wird das dann etwas entspannter. Es ist nix Großes, nix Spektakuläres und ich werde nicht reich damit. Aber es ist beruhigend zu wissen, dass ich meine Miete und meine Versicherungen zahlen können werde.

Und dann kommt irgendwann auch noch dieses Buch. Aber dazu dann bei Gelegenheit mehr – das muss ich nun erst einmal beherzt fertig überarbeiten. Jedenfalls freue ich mich auf dieses Jahr! Es gibt viel zu tun, vieles ist neu – auch privat :) und alles fühlt sich bislang sehr sehr gut an. <3

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Erscheinungsraum Ost

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Der Podcast „Erscheinungsraum Ost“ holt die Geschichten aus Osteuropa ans Licht und braucht dafür eure Unterstützung.

Osteuropa ist seit der Revolution auf dem Maidan in der Ukraine und dem sich anschließenden Konflikt im Osten des Landes wieder mehr ins Blickfeld der westlichen Berichterstattung gerückt. Davor fristete der Osten eine unterbelichtete Rolle. Und das hält auch weiterhin an, denn weitestgehend kümmert sich die deutsche Öffentlichkeit noch wenig um osteuropäische Politik, Kultur und Menschen. Lediglich der Konflikt zwischen Russland und dem Westen hält das Feuer am Köcheln, dabei gibt es noch so viel mehr zu erfahren und zu entdecken.

Die Geschehnisse im Osten zu beleuchten ist das Anliegen meines neuen Podcast-Projektes „Erscheinungsraum Ost“. Unter dem Dach meines Podcasts „Erscheinungsraum“ will ich wöchentlich das ans Licht holen, was oft im Dunkeln bleibt und nur selten erzählt wird.

Unterstützung bekomme ich von n-ost, einem gemeinnützigem Verein, Netzwerk und irgendwie auch einer Agentur für Osteuropa-Berichterstattung, das Experxten, Journalisten und Korrespondenten aus über 40 Ländern vernetzt. n-ost hat es sich schon seit 2006 als gemeinnütziger Verein auf die Fahne geschrieben, die Berichtererstattung über den Osten zu stärken. Wer sich über die Geschehnisse in Polen, Mazedonien, Georgien, Ukraine, Russland und all den anderen osteuropäischen Ländern besser informieren will, ist hier goldrichtig.
Im „Erscheinungraum Ost“ sprechen Journalisten und Korrespondenten des Netzwerkes über ihre aktuellen Erfahrungen und Geschichten. Im Gespräch erörtern wir die Lage und Situation in einem bestimmten Land oder Gebiet. Holen Dinge ans Licht. Beleuchten Hintergründe und Geschichte. Im Gegensatz zu meinen langen und ausführlichen Gesprächen im „Erscheinungsraum“ sollen diese Gespräche kürzer und knackiger sein und nie länger, als eine Stunde dauern. Dafür bekommt ihr häufiger frisches Futter aus dem Podcaststudio in Berlin – mindestens wöchentlich!

Mit dem „Erscheinungsraum Ost“ habe ich außerdem eine persönliche Entscheidung getroffen: Ich möchte mehr podcasten. Dafür brauche ich eure Hilfe. Seit Anfang Oktober hat sich meine finanzielle Situation geändert: Ich bin nun keine Studentin mehr, die unterstützt durch ein Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung nebenher ein paar nette Dinge auf die Beine stellen und ausprobieren kann. Sondern jetzt geht es darum, dass ich etwas mache, von dem ich auch leben kann. Deswegen habe ich für meine Podcasts eine Patreon-Seite eingerichtet, auf der ihr mir helfen könnt, das Angebot „Erscheinungsraum Ost“ am Leben zu halten. Eine Anfangsphase von sagen wir bis Ende dieses Jahres ist drin, ohne, dass ich damit Millionen scheffele. Danach muss ich schauen, was eben geht. Meinen Lebensunterhalt werde ich mir hauptsächlich durch meine Arbeit als freie Journalistin und Autorin verdienen. Aber ich muss schieben: Wenn ich Podcasts inhaltlich vorbereite, aufnehme und produziere, dann verbrauche ich Zeit, die ich nicht für die Recherche und das Schreiben eines Artikels nutzen kann. Und am Ende des Monats sollte das keine allzu große Schieflage erzeugen.

Patreon ist ein Weg, meine Arbeit zu unterstützen. Natürlich gibt es auch weiterhin flattr und andere Wege – aber über Patreon kann man am besten eine kontinuierliche Sache draus machen, eine Art Abo eben. Ich fände es super, wenn wir auf diesem Wege ein Angebot schaffen könnten, das den Osten ans Licht holt. Auf Patreon gibt es auch kleine Dankeschön-Geschenke für alle, die das Projekt unterstützen.

Lasst uns also schauen, ob wir zusammen ein neues Projekt auf die Beine stellen und den Osten ans Licht holen. Ich freue mich auf die Arbeit am „Erscheinungsraum Ost“ und über euer Feedback und Anregungen!

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Anita Sarkeesian, Feminist Frequency und #Gamergate

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Ich war Podgast bei Marco – wir haben einen Podcast über das Thema Gamergate und den Shitstorm gegen Anita Sarkeesian aufgenommen. Zu hören drüben bei ihm – im Denktagebuch. Drüben dann auch die Kommentare hinterlassen. Danke

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Intersektionalität im Erscheinungsraum

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Stefan Thesing ist Behindertenpädagoge und er hat sich mit dem ziemlich akademisch daherkommenden, etwas sperrigen Begriff „Intersektionalität“ beschäftigt. In der aktuellen Folge „Erscheinungsraum“ habe ich mit ihm darüber gesprochen. Herausgekommen sind zwei Stunden intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Diskriminierungsformen und all das in einem, wie ich finde, gut verständlichen Modus. Vielleicht nicht immer in leichter Sprache – diese ist aber auf jeden Fall auch ein Thema. Darüber hinaus geht es um Gehirnforschung, Können und Nichtkönnen und normativ aufgeladene Differenzen.

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Freitag der 25.

Gestern war plötzlich so viel los, das euch vielleicht auch interessiert:

Die Pinkstinks haben mich zum Role Model des Monats April ernannt. Ehrfürchtig reihe ich mich ein in eine Gruppe toller Frauen, die jeden Monat bei den Pinkstinks mit diesem Titel gekürt werden. Danke! Ich freue mich wirklich sehr.

Dann gab es wieder eine neue Folge des Lila Podcast, und dieses Mal sprachen Susanne und ich über das Phänomen des „Selfies“ in allen seinen Facetten – vom Duckface bis zum Sex-Selfie.

Und als krönenden Tagesabschluss sprach ich mit Holgi, der mich dankenswerter Weise in seine Sendung Blue Moon bei Radio Fritz eingeladen hatte, fast zwei Stunden über Feminismus. Auch das kann als Podcast nachgehört werden.

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Wostkinder: Das Rumkauen auf Komplexitäten

timthumbDas Wostkinder-Projekt gibt es nun schon eine ganze Weile und man kann auch eine gewisse Entwicklung erkennen: Es geht immer mehr um die Komplexitäten in dieser Welt, um globale politische und wirtschaftliche Debatten, um die Demokratie und ihre Zukunft. Das hat insofern mit der DDR-Vergangenheit und unserer Doppelrolle zu tun, weil der Rückblick helfen kann, für die Zukunft die richtigen Fragen zu stellen.

Wir sind nie angetreten sind, um überheblicher Weise zu behaupten, wir würden jetzt mal den anderen die Geschichte der DDR erklären, wir waren von Anfang an selbst auf einer Entdeckungsreise, ohne fertige Ergebnisse und Antworten präsentieren zu können. Bei dieser Reise haben wir Gesprächspartnerinnen über ihre Erfahrungen ausgefragt. Und der Aktuellste war auch der, der uns selbst am meisten aufrüttelte. Wenn man in einem Gespräch merkt, wie wenig man wusste und wie komplex die Welt ist – was kann es dann Wertvolleres geben?

Genau so war es mit Herrn Andreas. In der DDR gehörte er zur Elite, er war Diplomat und später auch beim Außengeheimdienst der DDR, der HVA, aktiv. Wie er diese Zeit erlebte, welchen inneren Konflikten er ausgesetzt war, was die Wende mit ihm machte und wie er heute mit dieser Vergangenheit lebt – all das erzählt er im aktuellen Wostkinder-Podcast.

„Immer nur Fragen – die machen es sich leicht“

Die zweite Anmerkung gilt einem sehr sehr langen Kommentar, den ich heute morgen als Antwort auf einen Kommentator zu meinem letzten Text über die Grenzer des Kapitalismus verfasste. Wir hören immer wieder, dass wir nur kritisieren, ab doch nie konkrete Vorschläge zur Lösung der Probleme machen würden. Das ist richtig, und ich möchte hier zweitveröffentlichen, was ich dazu denke. „Wostkinder: Das Rumkauen auf Komplexitäten“ weiterlesen

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