So sieht es aus: Männer dürfen lesen!

und wo sind die Frauen?

Schlachtfeld Frau“ ist der Titel des Artikels, den ich gerade lese. (Lest ihn auch!) und was sieht mein Adlerinnen-Auge? In der Sidebar neben diesem Artikel auf Zeit.de werden Lesungen gefeaturet. Die erste Seite von dreien zeigt keine einzige Frau. Erst wenn mensch weiterblättert, tauchen insgesamt 3 Frauen auf (und zehn Männer).

Screenshot der angebotenen Lesungen auf zeit.de - Männer sind einfach die besseren Literaten. Oder?

Über das Sichtbarkeitsproblem der Frauen in der Literatur kann man hier weiter lesen:

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Gehirnschrittmacher der letzten 14 Tage

Es hat sich einiges angesammelt:

 
 
Too BIG to Fail – McPlanet.com 2012
>> Ich erinnere mich noch gut an meine Arbeit im Kongressbüro zum allerersten McPlanet.com-Kongress und möchte euch deswegen auch den diesjährigen Kongress von attac, Greenpeace, Heinrich-Böll-Stiftung, BUND und vielen anderen empfehlen. Wie der erste findet auch dieser wieder in den Räumen der TU Berlin statt – da werden Erinnerungen wach <3. Bis 11.03. gibt es noch einen FrühbucherInnen-Rabatt bei den Tickets.   Selbstbewusst und stolz und mit Spaß am Feminismus.
>> Auf Facebook und bei G+ beteuert Antje Schrupp, der kämpferische Teaser sei ja nicht von ihr, sondern von der Redaktion. Mir gefällt er aber super gut – er passt sehr gut zu meinen eigenen Gedanken zum 8. März (nachzulesen bei Freitag.de) und auch der Rest des Artikels trifft ganz meinen feministischen Geschmack.
 
Die Kraft der Vorverurteilung
>> Ich finde: Unabhängig von der Causa Wulff stecken in diesem Beitrag von ed2murrow, einem Autor des auch ansonsten sehr lesenswerten Blogs „Die Ausrufer“, sehr viele grundsätzliche und gute Gedanken drin.
 
Stipendien für das WikiWomenCamp in Buenos Aires
>> Der Verein Wikimedia sponsert Frauen die Reise zum WikiWomenCamp, einem internationalen Treffen von Frauen in der Wikimedia, die Reise nach Buenos Aires. „Die Kurzbewerbung sollte darauf eingehen, in welcher Form du in Projekten der Wikimedia oder Wikipedia involviert bist und wie du zum Gelingen des Camps beitragen möchtest.“ heißt es im Blog der Wikimedia. Vielleicht etwas für dich?
 
Die Antwort von Mithu Sanyal auf einen Leserinnenbrief in der Missy
>> Also man muss schon noch ein bisschen mehr gelesen haben, um zu verstehen, worum es hier geht. Ausgangspunkt (leider linklos) war der Artikel „Vergewaltigung gibt es nicht“ im Missy Magazine. Dieser versuchte, eine komplett neue Perspektive auf kulturelle Deutungsmuster im Zusammenhang mit Vergewaltigung einzunehmen. Ich zerdenke das Thema schon seit langem. Auf jeden Fall provozierte der Artikel diesen Leserinnenbrief – und oben eben die Antwort.
 
„Pretty is not something I often feel“
>> Ich kann zu diesem Text von Heather Ryan noch immer nicht viel sagen. Er macht mich traurig. Und hilflos. Vielleicht reicht das ja, fürs erste.
 
Das Offene Köln wurde abgemahnt
>> Und tut das erstmal Richtige: Es spricht sehr ausführlich und detailreich darüber. Die Abmahnenden melden sich auch zu Wort und bekräftigen noch einmal, dass es „Datensozialismus“ mit ihnen nicht geben wird. Ich möchte bitte ein Sozialismus-Bingo, ja? Die ganze Bingo-Karte ist voll nur mit dem Wort Sozialismus – es fällt in letzter Zeit einfach so geil oft.
 
Girls and Video Games: A Feminist Look
>> cooles Video :)
 
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=7iNSqvCumYk&feature=related&w=550]
 
Über den Nachteil geschützter Räume
>> ich schicke vorweg: Das Blog, das hier verlinkt ist, hat weder Impressum noch sonst irgend eine erkennbare Bezüglichkeit. Es arbeitet sich aber deutlich an der Mädchenmannschaft ab und der Name „elitemedium“ verweist auf „medienelite“ – also Nadine Lantzschs Blog – als irgend einen Stein des Anstoßes, dieses Blog am 06. März komplett neu zu eröffnen. Es wird in der „Wir“-Form geschrieben. Aber der Artikel bezieht sich auf mich und deswegen sei er hier als Mögliche Ergänzung zu „Moralisierung und Abgrenzung“ erwähnt.

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Endlich kommt die Featurette!

Frau Lila wird Herausgeberin. Wir planen ein Magazin, genauer ein Web-Magazin, die Featurette. Darin sollen die besten Texte der besten Bloggerinnen erscheinen, immer aktuell, zu allen Themen, die Frauen interessieren: Politik, Do-it-yourself, Technik, Liebe, Wirtschaft, Mode, Recht, Philosophie, Kinder, Internet, Alltag – und viele mehr.


„Endlich kommt die Featurette!“ weiterlesen

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„Meine Skepsis bewahrt mich davor, Fanatiker zu werden“


„Wovor noch kein Glaube je geschützt hat.“ Oder: Darf Mohammed eine Bombe auf den Kopf gezeichnet bekommen?


(Stein des Anstoßes, Bild via Henryk M. Broders Blog)

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Online-Plattform Neon.de

Die „Bombe“ auf des Papstes Kopf
Der Neon-User Benedikt_XVI. hat in seinem Profil ein Bild von Papst Benedikt dem 16., den er mit einer düsteren Figur aus dem Science-Fiction Film Star Wars gleichsetzt. Die Aussage des Bildes lautet: Papst Benedikt der 16. gehört zur dunklen Seite der Macht.
Meine erste Reaktion auf dieses Profil, das seit der Ernennung des neuen Papstes auf Neon zu bewundern ist, war: schallendes Lachen. Ja: Ich mag den Papst nicht und wofür er steht noch weniger.
Ein anderer User hier schrieb zur selben Zeit einen bösen Artikel über den Papst und die katholische Kirche. Die Anfeindungen ihm gegenüber sind in einem seitenlangem Diskussions-Thread dokumentiert. Doch der Artikel wurde von Neon-Online auf die Startseite gestellt – denn er war sehr gut geschrieben und traf gewissermaßen den Nerv der Zeit. Ja: bei Neon-Online herrscht Pressefreiheit – zumindest meistens.

„Die größte Verbrecherorganisation aller Zeiten“
Der Handel mit Papst-Verarschungs-Artikeln und die Kritik an der Religion: sie haben sich in Europa etabliert. Man darf über die Kirche jede erdenkliche Meinung äußern. Seit dem Buch „Kriminalgeschichte des Christentums“ von Karl-Heinz Deschner ist klar: Diese Religion hat eine blutige Vergangenheit und bis heute hat sie viele Leichen im Keller. Solange dies so ist, wird immer Kritik an der Religion laut werden.
So geschehen durch einen Mandanten Deschners. Er sagte 1988 das Christentum sei „die größte Verbrecherorganisation aller Zeiten“ und darauf folgte prompt ein Strafverfahren wegen Verleumdung. Doch wir leben hier in einer Gesellschaft, in der freie Meinungsäußerung ein Grundrecht jedes Einzelnen ist. Deswegen wurde das Verfahren eingestellt. „„Meine Skepsis bewahrt mich davor, Fanatiker zu werden““ weiterlesen

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